100 Mio-Invest: Bosch schafft 1300 Zukunfts-Arbeitsplätze – in China

18. April 2017

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Die Bosch-Gruppe investiert weiter kräftig in China: Das
‚deutsche‘ Technologie- und Dienstleistungsunternehmen eröffnet
im südostchinesischen Changzhou ein neues Werk für
Elektronikkomponenten. „Mit einem weiteren Fertigungsstandort
unterstreichen wir das Vertrauen in den chinesischen Markt", sagte
Klaus Meder, Vorsitzender von Bosch Automotive Electronics. Bis 2019
will Bosch über 100 Millionen Euro in den neuen Standort investieren
und dort 1300 neue Mitarbeiter beschäftigen. Am neuen Standort
sollen Elektronikkomponenten für automatisiertes Fahren sowie für
vernetzte Produkte gefertigt werden. Dazu gehören Kameras und
Radarsensoren für Fahrerassistenzsysteme, elektronische Steuergeräte
für Lenksysteme sowie zentrale Kommunikationsknoten für vernetzte
Fahrzeuge - sogenannte Central Gateways.

Das Werk in der ‚Wujin Economic Development Zone‘ in Changzhou
fertigt auf einer Fläche von 34 000 Quadratmetern vorwiegend für
den chinesischen Markt; ab 2019 sollen dort jährlich rund 41
Millionen elektronische Steuergeräte vom Band rollen. Seit 2006
betreibt der Geschäftsbereich ‚Automotive Electronics‘ in China
bereits eine Fertigung in Suzhou. Insgesamt hat die Bosch-Gruppe über
60 Standorte in der Volksrepublik und ernährt rund 60.000
Mitarbeiter/-Familien.

Bosch will im neuen Werk in Changzhou standardisierte, schlanke
Prozesse mit vernetzter Fertigung verknüpfen. Meder: „Wir setzen
auf intelligente Fertigung und Industrie 4.0, um auf die immer
vielfältigeren Ansprüche des Marktes agiler und schneller zu
reagieren". Insgesamt sind bereits 14 Werke von Bosch in China mit
vernetzten Technologien ausgestattet. Das Unternehmen ist
Leitanwender und Leitanbieter von Industrie 4.0.

In China kooperierten die ‚Stuttgarter‘ mit dem Development
Research Center (DRC) des chinesischen Staatsrats und trägt dazu
bei, zukunftssichernde vernetzte Fertigung im fernen Land
voranzutreiben. Die Volksrepublik China steht unter einem autoritären
Regime mit staatlich festgelegter Führung der Kommunistischen Partei
(KPCh). Das sozialistische Wirtschafts- und Staatssystem ist in der
Verfassung verankert. In keinem Land der Erde werden so viele
Hinrichtungen vollzogen wie in der Volksrepublik China.
(dpp-AutoReporter/wpr)

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