125! Jahre: Mercedes-Benz schließt den Weltkreis

29. Januar 2011


Im Rahmen des Festakts zum 125-jährigen Jahrestag der Erfindung des Automobils am 29. Januar in Stuttgart gaben Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, den symbolischen Startschuss für den Mercedes-Benz F-CELL World Drive. Von Stuttgart aus starten drei Mercedes-Benz B-Klassen mit lokal emissionsfreiem Elektroantrieb mit Brennstoffzelle am 30. Januar ihre 125-tägige Fahrt um die Welt. Über vier Kontinente und durch 14 Länder fahren die drei B-Klasse F-CELL einmal rund um den Globus, bis zum Ausgangspunkt Stuttgart, wo sich der „Weltkreis“ wieder schließt. Mercedes-Benz untermauert mit dem F-CELL World Drive die technische Reife der Brennstoffzellentechnologie sowie die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge. Gleichzeitig gibt das Unternehmen damit der politischen Forderung auf den notwendigen Aufbau einer flächendeckenden Tankstellen-Infrastruktur für Brennstoffzellenfahrzeuge Nachdruck.

Am 29. Januar 1886 meldete Carl Benz sein dreirädriges „Fahrzeug mit Gasmotorenbetrieb“ unter der Nummer 37435 zum Patent an und setzte damit den ersten Meilenstein für eine gänzlich neue Form der Mobilität. Auf den Tag 125 Jahre später – am 29. Januar 2011 - nimmt die Daimler AG dieses Datum nicht nur zum Anlass in die Vergangenheit zu blicken und die Meilensteine der Automobilentwicklung zu beleuchten sondern auch um einen konkreten Ausblick auf die Zukunft der Mobilität zu geben. So fiel im Rahmen der Feierlichkeiten auch der symbolische Startschuss für den Mercedes-Benz F-CELL World Drive, die erste Weltumrundung mit serienmäßig produzierten Brennstoffzellenfahrzeugen. Nachdem die drei B-Klasse F-CELL, die am 30. Januar Ihre lange Reise starten, von den Mercedes-Benz Rennfahrern Michael Schumacher, Nico Rosberg und David Coulthard auf die Bühne gefahren wurden, gaben Dr. Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gemeinsam den symbolischen Startschuss.

Auf einer Strecke von 30.000 Kilometern demonstrieren die drei Mercedes-Benz B-Klasse F-CELL, dass sie über große Distanzen, auf verschiedensten Straßenverhältnissen und unter unterschiedlichsten Klimabedingungen zuverlässig und sicher unterwegs sind. „125 Jahre nach Erfindung des Automobils steht die B-Klasse F-CELL bei uns stellvertretend für dessen Neuerfindung“, sagte Zetsche über die Bedeutung des innovativen Brennstoffzellenfahrzeugs. „Diese bislang einzigartige Weltumrundung mit kundentauglichen Brennstoffzellenfahrzeugen zeigt einmal mehr, dass wir ausreichend Pioniergeist für mindestens weitere 125 Jahre Innovationen haben.“

Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle vereinen den Vorteil einer hohen Reichweite mit einer kurzen Betankungszeit. Sie können daher nicht nur in Ballungszentren ihren Beitrag zu einer lokal emissionsfreien Mobilität leisten sondern auch auf langen Strecken. Zudem kann ein Brennstoffzellenantrieb über den Einsatz im Pkw hinaus auch in anderen Fahrzeugtypen, wie zum Beispiel Stadtbussen, eingesetzt werden. Diese Potenziale hat Mercedes-Benz früh erkannt und bereits 1994 mit dem NECAR 1 das erste Fahrzeug mit Brennstoffzellenantrieb vorgestellt. Seitdem hat Mercedes-Benz bei der Entwicklung dieser Technologie enorme Fortschritte erzielt und mittlerweile eine sehr hohe technische Reife erreicht. So wurden zum Beispiel bei der B-Klasse F-CELL erstmals alle Entwicklungs- und Produktionsstandards der Serienproduktion auf ein Elektrofahrzeug mit Brennstoffzelle angewendet. Alle F-CELL-Komponenten erfüllen die hohen Kriterien an Qualität, Zuverlässigkeit und Lebensdauer von Mercedes-Benz.

Neben lokal emissionsfreier Mobilität bietet die B-Klasse F-CELL auch alle markentypischen Eigenschaften wie Sicherheit, Komfort, eine souveräne Antriebsleistung sowie vorbildliche Funktionalität in Kombination mit voller Alltagstauglichkeit und uneingeschränkte Fahrfreude. Mit dem F-CELL World Drive will Mercedes-Benz den hohen Reifegrad der Brennstoffzellentechnologie belegen und weltweit deren Potenzial aufzeigen. Gleichzeitig zeigt die Weltumrundung aber auch eine große Herausforderung auf: die Versorgungsinfrastruktur mit Wasserstoff.

„Nur mit einem bedarfsgerechten Wasserstoff-Tankstellen-Netz wird diese Form der Elektromobilität flächendeckend realisierbar sein. Dieses Tankstellennetz gilt es nun mit vereinten Kräften aufzubauen“ sagte Dr. Thomas Weber, im Vorstand der Daimler AG zuständig für Konzernforschung und Entwicklung Mercedes-Benz Cars, anlässlich des Festakts in Stuttgart. „Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht: Die B-Klasse F-CELL zeigt eindrucksvoll, welchen Beitrag Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzelle für die zukünftige Mobilität bereits heute leisten können. Das Fahrzeug ermöglicht nicht nur lokal emissionsfreies Fahren auf Kurzstrecken sondern auch über längere Distanzen hinweg. Dies werden wir mit unserem F-CELL World Drive demonstrieren.“, bekräftigte Weber. (Auto-Reporter.NET/pha)

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