15 Jahre Renault-Nissan Allianz: Synergien und erfolgreiche Strategie

28. März 2014

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Jubiläum für eine wirtschaftliche Erfolgsgeschichte: Die Renault-Nissan Allianz feiert heute ihr 15-jähriges Bestehen - nur wenige Tage bevor die Partner durch Intensivierung der Zusammenarbeit in den Schlüsselbereichen Entwicklung, Einkauf, Produktion/Logistik und Personal in eine neue Phase der Zusammenarbeit eintreten. Damit ist die 1999 gegründete Renault-Nissan Allianz ein Modellfall für eine langfristige, enge Partnerschaft im wettbewerbsintensiven und von kurzzeitigen Kooperationen geprägten Automobilmarkt.

„Renault und Nissan haben zusammen ihre globale Marktmacht entscheidend gestärkt und weitaus größere Skaleneffekte erzielt, als jedes der beiden Unternehmen alleine vermocht hätte", erklärte Carlos Ghosn, President und Chief Executive Officer der Renault-Nissan Allianz, anlässlich des Jubiläums. „Beide Hersteller haben in 15 Jahren einen einmaligen Weg zurückgelegt, dabei große Synergien erzielt und dennoch ihr eigenes Markenprofil und ihre Unternehmenskultur gestärkt."

Die französisch-japanische Allianz startete 1999, als Renault 643 Milliarden Yen investierte (rund fünf Milliarden Euro bzw. 5,4 Milliarden US-Dollar nach damaligem Kurs) und damit 36,8 Prozent der Anteile an Nissan übernahm. Seitdem haben die Partnerunternehmen ihre Fahrzeugverkäufe von 4,8 Millionen im Jahr 1999 auf 8,3 Millionen im Jahr 2013 gesteigert. Dies entspricht rund zehn Prozent der weltweiten Automobilverkäufe. Die Allianzpartner konnten außerdem durch Synergien 2,8 Milliarden Euro einsparen. Durch noch engere Zusammenarbeit sollen die Einspareffekte bis 2016 auf jährlich mindestens 4,3 Milliarden Euro steigen. Der Anteil von Renault an Nissan beläuft sich aktuell auf 43,4 Prozent, während Nissan 15 Prozent an dem französischen Partnerunternehmen hält. (dpp-AutoReporter/wpr)

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