200.000 Elektroautos von Renault-Nissan auf der Straße

16. Dezember 2014

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Die Renault-Nissan-Allianz hat das 200.000. Elektrofahrzeug ausgeliefert. Damit erzielen die beiden Partner einen weltweiten Marktanteil von 58 Prozent bei batteriebetriebenen Modellen und setzen mehr Elektrofahrzeuge ab als alle anderen Volumenhersteller zusammen. Seit Start der Elektroauto-Offensive vor vier Jahren haben die Renault und Nissan Fahrzeuge dank der umweltschonenden Antriebstechnik rund 450.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Mit 66.500 verkauften Elektrofahrzeugen in 2014 (Januar bis Anfang November) steigerten die Allianzpartner den Absatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 20 Prozent. Der seit 2010 erhältliche Nissan Leaf ist mit knapp 150.000 Einheiten der weltweit meistverkaufte Elektro-Pkw. In Europa erreichte Renault im Oktober zum wiederholten Male mit seiner Elektroauto-Palette die Top-Position und erzielte einen Marktanteil von 31 Prozent unter den rein batteriebetriebenen Fahrzeugen.

Mit dem neuen Verkaufsrekord bei Zero-Emission-Fahrzeugen leistet die Renault-Nissan-Allianz einen wichtigen Beitrag zur umweltschonenden, nachhaltigen Mobilität: Zusammengenommen haben die 200.000 Elektrofahrzeuge rund vier Milliarden Kilometer oder 100.000 Erdumrundungen zurückgelegt. Fahrzeuge mit konventionellem Verbrennungsmotor hätten über diese Distanz insgesamt 200 Millionen Liter Erdöl verbraucht. „Die Elektrofahrzeuge von Renault und Nissan sind beim Zero-Emission-Antrieb führend", sagt Carlos Ghosn, Präsident und Chief Executive Officer der Renault-Nissan Allianz. „Noch wichtiger ist aber die weltweit hohe Kundenzufriedenheit bei rein batteriebetriebenen Fahrzeugen. Angesichts des positiven Feedbacks und der steigenden Nachfrage nach umweltschonenden Fahrzeugen überrascht es nicht, dass die Elektroautos weiterhin stark gefragt sind - vor allem in Regionen mit gut ausgebauter Ladestruktur", so Ghosn weiter.

Den stärksten Absatz von Elektrofahrzeugen verzeichnet die Renault-Nissan-Allianz in den USA. Bereits heute sind hier 750 Schnellladestationen in Betrieb, bis Mitte 2015 wollen das Nissan Händlernetz und Kooperationspartner die Ladeinfrastruktur auf 1.100 „Stromtankstellen" erweitern. Die leere Batterie des Nissan Leaf lässt sich an den Schnellladestationen innerhalb von 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen.

In Japan, dem zweitgrößten Elektroauto-Markt der Renault-Nissan-Allianz, stehen den Kunden bereits 2900 Ladepunkte zur Verfügung. Nissan sowie die weiteren Top-Drei-Automarken in Japan planen bis März 2015 den Ausbau der Ladeinfrastruktur auf 6000 Schnellladestationen. In Europa wechseln die meisten Elektrofahrzeuge in Großbritannien in Kundenhand. Dort deckt die Schnellladestruktur heute 87 Prozent des Autobahnnetzes ab.

Nissan LEAF weltweit das meistverkaufte Elektroauto

Mit insgesamt sechs unterschiedlichen Elektrofahrzeugen ist die Renault-Nissan-Allianz die einzige Automobilgruppe weltweit, die eine komplette Modellpalette mit Batterieantrieb anbietet, die ausschließlich mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden kann. Mit knapp 150.000 Einheiten ist der Nissan LEAF das weltweit meistverkaufte Elektroauto.

Seit dem Marktstart des Renault Kangoo Z.E. Ende 2011 sind aber auch über 51.000 rein elektrische Fahrzeuge der französischen Marke in Kundenhand. Vor wenigen Wochen hat Renault den 5000. Kangoo Z.E. an die französische Post ausgeliefert, den wichtigsten Großkunden für Elektrofahrzeuge der Marke. Weitere 5000 Fahrzeuge werden in den kommenden Jahren zusätzlich die Postflotte verstärken.

Die E-Modell-Palette von Renault umfasst darüber hinaus den agilen Zweisitzer Twizy, den Fluence Z.E., der in Südkorea als SM3 Z.E. von der Tochter Renault Samsung Motors vertrieben wird, und die erfolgreiche Kompaktlimousine ZOE. Der Renault ZOE war im Oktober zum wiederholten Male das meistverkaufte E-Fahrzeug in Europa und erzielte einen Marktanteil von 23 Prozent. Die größten Märkte für Renault Elektrofahrzeuge in Europa sind Frankreich, Deutschland und Großbritannien. (dpp-AutoReporter/wpr)

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