38,4 Millionen Euro für Brennstoffzellen

4. April 2014

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Honda ist Mitbegründer von HyFIVE (Hydrogen For Innovative Vehicles), dem größten Projekt zur Förderung von Brennstoffzellenelektrofahrzeugen in Europa. Gemeinsam mit anderen führenden Automobilherstellern, Wasserstoffanbietern und international tätigen Energieberatungen hob Honda in London die mit 38,4 Millionen Euro bezifferte Initiative aus der Taufe. Deren Ziel ist es, die Brennstoffzellentechnologie selbst, aber auch die entsprechende Wasserstoffinfrastruktur nach vorne zu bringen. Alle fünf an HyFIVE beteiligten Automobilhersteller arbeiten an eigenen Brennstoffzellenelektrofahrzeugen. In London haben sie sich darauf geeinigt, insgesamt 110 der emissionsfreien Pkw an verschiedenen Orten in Europa einzusetzen und gemeinsam an einem Wasserstofftankstellennetz zu arbeiten.

Die Brennstoffzellentechnologie nutzt Wasserstoff und den Sauerstoff aus der Umgebungsluft, um elektrischen Strom zu erzeugen. Die einzige Emission, die dabei entsteht, ist Wasserdampf. Brennstoffzellenelektrofahrzeuge sind theoretisch doppelt so effizient wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, benötigen also nur die Hälfte des Treibstoffs und sind zudem sehr leise. Sie lassen sich schnell betanken und haben Reichweiten von bis zu 600 Kilometern. Dank sinkender Kosten und einer besseren Infrastruktur steigen die Chancen für eine Verbreitung dieser bahnbrechenden Technologie stetig an.

Seit rund zwei Jahrzehnten zählt Honda zu den Vorreitern dieser Technologie. Das jüngste Brennstoffzellenelektrofahrzeug des Unternehmens, der Honda FCEV, kommt Anfang 2016 nach Europa. Er ist Nachfolger des FCX Clarity, der 2008 in den Markt eingeführt wurde und seit drei Jahren im Rahmen der deutschen Clean Energy Partnership (CEP) eingesetzt wird. (dpp-AutoReporter/wpr)

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38,4 Millionen Euro für Brennstoffzellen

4. April 2014

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Honda ist Mitbegründer von HyFIVE (Hydrogen For Innovative Vehicles), dem größten Projekt zur Förderung von Brennstoffzellenelektrofahrzeugen in Europa. Gemeinsam mit anderen führenden Automobilherstellern, Wasserstoffanbietern und international tätigen Energieberatungen hob Honda in London die mit 38,4 Millionen Euro bezifferte Initiative aus der Taufe. Deren Ziel ist es, die Brennstoffzellentechnologie selbst, aber auch die entsprechende Wasserstoffinfrastruktur nach vorne zu bringen. Alle fünf an HyFIVE beteiligten Automobilhersteller arbeiten an eigenen Brennstoffzellenelektrofahrzeugen. In London haben sie sich darauf geeinigt, insgesamt 110 der emissionsfreien Pkw an verschiedenen Orten in Europa einzusetzen und gemeinsam an einem Wasserstofftankstellennetz zu arbeiten.

Die Brennstoffzellentechnologie nutzt Wasserstoff und den Sauerstoff aus der Umgebungsluft, um elektrischen Strom zu erzeugen. Die einzige Emission, die dabei entsteht, ist Wasserdampf. Brennstoffzellenelektrofahrzeuge sind theoretisch doppelt so effizient wie konventionell angetriebene Fahrzeuge, benötigen also nur die Hälfte des Treibstoffs und sind zudem sehr leise. Sie lassen sich schnell betanken und haben Reichweiten von bis zu 600 Kilometern. Dank sinkender Kosten und einer besseren Infrastruktur steigen die Chancen für eine Verbreitung dieser bahnbrechenden Technologie stetig an.

Seit rund zwei Jahrzehnten zählt Honda zu den Vorreitern dieser Technologie. Das jüngste Brennstoffzellenelektrofahrzeug des Unternehmens, der Honda FCEV, kommt Anfang 2016 nach Europa. Er ist Nachfolger des FCX Clarity, der 2008 in den Markt eingeführt wurde und seit drei Jahren im Rahmen der deutschen Clean Energy Partnership (CEP) eingesetzt wird. (dpp-AutoReporter/wpr)

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