5. Schloss Bensberg Classics – Stelldichein der Oldtimer-Pretiosen

7. September 2013


Einmalige Automobile in noblem Ambiente, Prominenz aus Kultur und Gesellschaft, weltläufiges Flair und große Namen – das alles und mehr bietet die 5. Schloss Bensberg Classics, die heute um 10.15 Uhr bei Nieselregen vom Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach mit der Ralley Historique gestartet wurde.Rund 100 Oldtimer – keiner jünger als Baujahr 1983 –begaben sich auf die rund 190 Kilometer lange Strecke durch das Bergische Land, bei der nicht nur kurvenreiche und idyllische Nebenstrecken mit zahlreichen Anstiegen und Gefällstrecken zu absolvieren waren, sondern auch Fahrer und Beifahrer gefordert waren. Denn nur wer bei den variantenreichen Gleichmäßigkeitsprüfungen, bei denen es auf Millimeter und Hundertstelsekunden ankam, fahrerische Präzision zeigte, hatte eine Chance vorne zu landen. Über die Zwischenstationen Schloss Lerbach und Hückeswagen – erfreulicherweise ohne Regen und bei etwas Sonnenschein – erreichte man dann ab 16.00 Uhr das Ziel im Innenhof des Schloss Bensberg.Während auch prominente Teilnehmer wie Tamara Gräfin von Nayhauss, Jacky Ickx, Helmut Zierl, Erol Sander., Axel Pape und Hans-Joachim Stuck sdowie zum ersten Mal Star-Pianist Lang Lang um Meter und Zehntelsekunden kämpften, hatten die zahlreichen Zuschauer die Qual der Wahl zwischen zwei Sonderausstellungen und weiteren interessanten Exponaten. Zum einen sind bis Sonntag sechs historische Porsche 911 in Rallye-Konfiguration zu sehen, zum anderen präsentieren sich fünf Unikate aus der Lamborghini-Historie. Dazu kommen die Jubilare Karmann Ghia Ur-Coupé (60 Jahre) und Porsche 904 GTS (50 Jahre), außerdem wird in Bensberg erstmals in der Öffentlichkeit der Lamborghini Egoista gezeigt – ein Showcar zum fünfzigsten Geburtstag der Marke.Am Sonntag beginnt dann mit dem Concours d’Elégance im Hof des Grandhotels en weiterer Höhepunkt des Events: Hier stellen sich mehr als 40 ausgewählte Raritäten in 16 Wertungskategorien. Darunter sind viele Unikate, Prototypen und Designstudien. Pretiosen also wie z.B. ein 1926er Bugatti 35 T und ein Maserati 3500 GT Vignale Spyder von 1961.Für die Bewertung der Fahrzeuge sorgt eine hochkarätig besetzte Jury unter dem Vorsitz von Dr.-Ing. Franz-Josef Paefgen, ehemaliger Vorstandsvorsitzender von Bentley Motors und Präsident von Bugatti. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)
                                 

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