ADAC-AutoMarxX: Bayerischer Doppelerfolg beim Herstellervergleich

27. Mai 2010

Bei der ADAC-Markenuntersuchung AutoMarxX konnte Audi siebenmal in Folge Rang eins behaupten. Jetzt ging der begehrte Spitzenplatz an BMW. Mercedes, im Dezember nur um Haaresbreite vom ersten Platz entfernt, fiel auf Position drei zurück. Den Spitzenplatz verdienen die Bayern auch, weil sie insgesamt das wirkungsvollste Sicherheitspaket für ihre Kunden geschnürt haben. Für Skoda ging es um vier Plätze nach vorn – von acht auf vier. In dem 33 Hersteller starken Feld belegen die weiteren deutschen Marken die Ränge 5 (VW) und 8 (Porsche). Eher im Mittelfeld sind Opel (15), Ford (16), MINI (17) und smart (27) zu finden.

Der ADAC bewertet mit dem AutoMarxX seit 2001 Ansehen und Marktstärke der in Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Der ADAC-Markenvergleich setzt sich aus zahlreichen Einzelkriterien wie Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit und Produktstärke zusammen.

In die Kategorie Markenstärke fließen die Ergebnisse einer Image-Befragung der „ADAC Motorwelt“ bei 4.000 Bundesbürgern sowie eine Bewertung der Fahrzeugrestwerte ein. Mit über 100 Prozent Steigerung bei den Zulassungszahlen zwischen Oktober 2009 und März 2010 im Vergleich zum Vorjahr sicherte sich Nissan bei der Marktstärke hinter Volkswagen den zweiten Platz. Nur fünf weitere Marken (Renault, Chevrolet, MINI, Jaguar und Landrover) konnten neben VW und Nissan im genannten Zeitraum einen Zulassungsgewinn verzeichnen. Alle anderen Marken mussten teilweise dramatische Einbußen hinnehmen (Daihatsu 60,1 %, Chrysler 61,1 %, Saab 70,9 %).

Bei der Produktstärke geht es um technisches Know-how sowie um Zuverlässigkeit. Relevant sind darüber hinaus auch Fragen der Umwelt und Sicherheit. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass BMW, Volvo, Audi und Mercedes die sichersten Autos bauen; und zwar sowohl in Sachen aktiver als auch passiver Sicherheit.

Bislang wurde der ADAC-AutoMarxX 22-mal veröffentlicht. Dabei lag Mercedes elfmal vorn, Audi siebenmal und viermal BMW. Unter www.adac.de/AutomarxX können die ausführlichen AutoMarxX-Ergebnisse nachgelesen werden. (auto-reporter.net/sr)

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