ADAC-AutoMarxX: Fünf deutsche Marken unter den zehn Besten

26. November 2010


Achtmal in Folge blieb Mercedes der Platz ganz oben auf dem Siegertreppchen verwehrt. Jetzt hat der Untertürkheimer Sternenbauer wieder Grund zum Jubeln: Mit hauchdünnem Vorsprung belegt Mercedes vor Audi und BMW Platz eins in der ADAC-Markenuntersuchung AutoMarxX. Um jeweils einen Rang konnten sich Volkswagen (Rang 4) und Volvo (Rang 5) verbessern. Skoda fiel auf den sechsten Platz zurück. Porsche (Rang 7) tauscht den Platz mit Toyota. Honda und Seat komplettieren die Topten.

Mercedes, bereits im Vorjahr nur um Haaresbreite von Platz eins entfernt, verdankt seinen Triumph vor allem der Bestnote bei der Sicherheit und einer höheren Kundenzufriedenheit.

Im dem 33 Hersteller umfassenden Feld belegten die weiteren deutschen Marken die Ränge 11 (Opel), 14 (Ford), 18 (MINI) und 27 (smart). Seit 2001 bewertet der Klub mit dem AutoMarxX das Ansehen und die Marktstärke der in Deutschland relevanten Fahrzeughersteller. Der ADAC-Markenvergleich setzt sich aus den Einzelkriterien Markenimage, Marktstärke, Kundenzufriedenheit, Produktstärke, Umweltverhalten und Sicherheitsniveau mit entsprechender Gewichtung zusammen. Er liefert ein Gesamtbild des aktuellen Leistungsniveaus der wichtigsten Automarken. Hier die Sieger der jeweiligen Kategorien:

Markenimage (Gewichtung: 10 %): Audi
Marktstärke (10 %): Volkswagen
Kundenzufriedenheit (15 %): Subaru
Produktstärke (30 %): Audi
Umweltverhalten (15 %): Skoda
aktive und passive Sicherheit (20 %): Mercedes
Dass es nicht immer nur die großen Marken sind, die in einzelnen Kategorien punkten, zeigen die Beispiele Land Rover und Alfa Romeo. Der englische Geländewagenanbieter konnte durch aktuelle Verkaufssteigerungen Platz drei bei der Marktstärke erreichen. Die Produktpalette von Alfa Romeo errang dank günstiger CO2-Werte im Umweltranking sogar den zweiten Platz.

Der ADAC-AutoMarxX wurde bisher 23-mal veröffentlicht. Zwölfmal gewann Mercedes diese Wertung, siebenmal lag Audi ganz vorn und viermal BMW. (Auto-Reporter.NET/sr)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: