ADAC GT Masters: Luca Ludwig will an die Spitze

3. Juli 2011


Auf dem Nürburgring macht Luca Ludwig (22) Jagd auf die Tabellenspitze im ADAC GT Masters: Auf seiner Heimstrecke will Ludwig zusammen mit Teamkollege Christopher Mies (22) im Audi R8 LMS von ABT Sportsline die Tabellenführung erobern. Vor dem Auftritt des ADAC GT Masters im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix (08. bis 10. Juli) liegt das Audi-Duo 16 Punkte hinter den derzeitigen Tabellenführern, Alexandros Margaritis (26) und Dino Lunardi (32) im BMW ALPINA B6 des Team Engstler. Auf dem Nürburgring absolvierte Ludwig nicht nur seine ersten Rennkilometer, sondern feierte dort 2009 auch einen von seinen bisher sieben Laufsiegen im ADAC GT Masters. Im Rahmen des ADAC Truck-Grand-Prix steht für die „Liga der Supersportwagen“ nun eine Premiere an.

„Wir fahren in diesem Jahr die Sprint-Strecke des Nürburgrings, nehmen also kurz hinter der Mercedes-Tribüne die Abkürzung über die Kurzanbindung“, erklärt Ludwig. „Für die Zuschauer ist das toll, denn dadurch werden die Rennen noch spektakulärer. Die meisten Fahrer kennen die Kurzanbindung aus den Rennen der Langstreckenmeisterschaft.“ Der Sohn von Tourenwagen-Legende Klaus Ludwig prognostiziert am Nürburgring zwei spannende Rennen: „In den Rennen auf der Sprintstrecke geht es immer recht eng zu. Das liegt nicht alleine daran, dass die Streckenlänge kürzer ist. Es fallen einige Passagen weg, in denen man mit fahrerischem Einsatz Zeit auf die Gegner gut machen kann. Daher rechne ich damit, dass es am Nürburgring noch enger zu geht als ohnehin bereits in den letzten Rennen.“

„Zwei gute Überholpunkte gibt es auf der Sprintstrecke“, erläutert Ludwig. „Der Erste ist am Ende der Start-Ziel-Geraden. Das ist für die Zuschauer auch eine tolle Stelle, denn von dort hat man die Autos in der Mercedes-Arena lange im Blick. Dann bietet sich auch die NGK-Schikane, kurz bevor es wieder zurück auf die Start-Ziel-Gerade geht, gut für Überholmanöver an. Eher schwierig ist es vor der Kurzanbindung. Dort hat man nur eine Chance, wenn der Gegner zuvor am Ausgang der Mercedes-Arena einen Fehler gemacht hat.“ Der Mercedes-Arena kommt bei den Rennen auf der kurzen Streckenvariante auch eine entscheidende Bedeutung zu. „Durch die geringere Gesamtlänge der Sprintstrecke muss man in diesem recht langsamen Abschnitt eine saubere Linie finden.“

Bei Rennen auf dem Nürburgring muss man auch immer das launische Eifelwetter mit auf der Rechnung haben. „Am ‚Ring’ muss man immer mit Regen rechnen. Sollte es nass sein, rechnen wir uns dort sehr gute Chancen aus. Aber auch bei trockener Strecke sollten wir am Nürburgring sehr gute Karten haben. Ich hoffe sehr, dass wir bei meinem Heimrennen die Lücke zu den Tabellenführern schließen können. In dieser Phase der Meisterschaft ist es ganz wichtig, dran zu bleiben.“ (Auto-Reporter.NET/pha)

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