ADAC Lkw-Pannenstatistik: Reifenschäden überholen Elektrikdefekte mit Rekordwert

17. September 2013


Pannenfälle aufgrund beschädigter Reifen erreichen mit 35,9 Prozent den höchsten je in einer Schadenskategorie gemessenen Wert der vom ADAC TruckService erhobenen Lkw-Pannenstatistik. Als Ursache hierfür sieht der Marktführer in der Nutzfahrzeug-Pannenhilfe zum einen den langen und extremen Winter, der den Pneus zugesetzt hat. Zum anderen hat dem ADAC TruckService zufolge auch die Zurückhaltung von Transporteuren bei der Investition in die Reifenerneuerung angesichts eines schwierigen wirtschaftlichen Umfelds hierzu beigetragen.Die Entwicklung zu vermehrt auftretenden Reifenpannen deutete sich in der Jahresauswertung 2012 bereits an, als Reifenschäden nach einem Allzeittief im ersten Halbjahr 2012 (25,7 Prozent) wieder anstiegen. Im Jahr 2012 führten noch Schäden an Elektrik und Elektronik mit dem bis dahin gemessenen Rekordwert von 32,1 Prozent die Statistik an. Im ersten Halbjahr 2013 fallen sie mit 25,5 Prozent und damit um 6,6 Prozentpunkte Differenz auf das Niveau von 2007 zurück. Damit wird ein langjähriger Wachstumstrend bei Elektrik- und Elektronikdefekten zumindest vorübergehend unterbrochen. Nach einem Höchstwert zur Jahresmitte 2012 (26,2 Prozent) sind Motorschäden weiter rückläufig (23,7 Prozent), wenn auch auf einem im Langzeitvergleich überdurchschnittlich hohen Niveau.Extremwerte häufen sich – Unsicherheit bei den Kosten nimmt zuWerner Renz, Geschäftsführer des ADAC TruckService: „Der aktuelle Zwischenstand unserer jährlichen Lkw-Schadensauswertung mit einem neuen Rekordwert zeigt, dass die Extreme sich häufen. Die zunehmenden Verschiebungen der häufigsten Pannenarten machen es für Spediteure und Flottenbetreiber praktisch kaum mehr möglich, die Pannenkosten realitätsnah im Voraus zu kalkulieren. Festpreislösungen wie der ‚ADAC TruckService Pannenschutz‘ bieten die einzige Möglichkeit, sich gegen diese wachsende Unsicherheit abzusichern.“ (Auto-Reporter.NET)

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