ADAC-Luftretter fliegen täglich 121 Einsätze

27. Januar 2011


Im vergangenen Jahr stiegen die Rettungshubschrauber des ADAC in Deutschland 121-mal am Tag zu meist lebensrettenden Einsätzen auf. Insgesamt absolvierten die 45 gelben Helikopter 44.083 Missionen. 40.303 Patienten wurden von den fliegenden Intensivstationen versorgt.

Bei mehr als der Hälfte aller Luftrettungseinsätze (50,7 %) handelte es sich um internistische Notfälle wie akute Herzerkrankungen oder Schlaganfälle. Unfälle bei der Arbeit, in der Schule, Freizeit oder im häuslichen Umfeld waren bei über 16 Prozent der Notrufe Grund für die Flüge. Zehn Prozent der Einsätze erfolgten nach Verkehrsunfällen, zwölf Prozent aufgrund neurologischer Notfälle.

Die meisten Primäreinsätze absolvierte „Christoph 31“ in Berlin; er ging 2.334-mal in die Luft, gefolgt von „Christoph Europa 1“ in Aachen mit 1.969 Einsätzen vor „Christoph 10“ in Wittlich (1.832). Bei den hauptsächlich für die Patientenverlegung von Klinik zu Klinik eingesetzten Intensivtransporthubschraubern startete „Christoph Hansa“ in Hamburg 1.345-mal. „Christoph Murnau“ in den bayerischen Alpen flog 1.217 Missionen, und Christoph 77 hob in Mainz 1.114-mal ab.

Der Automobilklub gilt als einer der Wegbereiter der Luftrettung in Deutschland. Als größter ziviler Anbieter hat er rund 250 Millionen Euro in den Ausbau der Luftrettung investiert. Die gemeinnützige ADAC Luftrettung GmbH beschäftigt derzeit mehr als 180 Mitarbeiter und arbeitet dabei mit Ärzten und Rettungsassistenten verschiedener Standortkliniken und Hilfsorganisationen zusammen. (Auto-Reporter.NET/sr)
      

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: