ADAC-Stauprognose: Sommerreisewelle treibt Höhepunkt entgegen

5. Juli 2010

Für das kommende Wochenende (9. bis 11. Juli) erwartet der Münchner Automobilklub ADAC Stress pur auf den Straßen, das Gedränge auf deutschen Autobahnen werde immer größer. Schließlich ist Ferienzeit jetzt auch in Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Damit sind die Schulen in 13 Bundesländern geschlossen, und beim Automobilhersteller Ford in Saarlouis beginnen zudem die Werksferien. Zeitgleich starten auch viele Niederländer und Nordeuropäer in den Urlaub.

Staus erwartet der ADAC besonders am Freitagnachmittag und am Samstag auf folgenden Strecken:

· Fernstraßen zur Nord- und Ostsee
· Großraum Hamburg
· A 1 Köln–Bremen–Lübeck–Puttgarden
· A 2 Oberhausen–Dortmund–Hannover–Berlin
· A 3 Frankfurt–Würzburg–Nürnberg–Passau
· A 4 Kirchheimer Dreieck–Erfurt–Dresden
· A 5 Kassel–Frankfurt–Karlsruhe–Basel
· A 6 Mannheim–Heilbronn–Nürnberg–Pilsen
· A 7 Hamburg–Hannover–Würzburg–Füssen/Reutte
· A 7 Hamburg–Flensburg
· A 8 Karlsruhe–Stuttgart–München–Salzburg
· A 9 Berlin–Nürnberg–München
· A 10 Berliner Ring
· A 11 Berliner Ring–Dreieck Uckermark
· A 19 Dreieck Wittstock–Rostock
· A 24 Berlin–Dreieck Wittstock
· A 72 Chemnitz–Hof
· A 93 Inntaldreieck–Kufstein
· A 99 Umfahrung München

Aber nicht nur auf deutschen Autopisten müssen die Autofahrer Geduld mitbringen, sondern auch im benachbarten Ausland. So ist auch in Österreich flächendeckend Ferienzeit. Mit Behinderungen muss man hier rechnen auf der Tauern-, Inntal-, Brenner-, Rheintal-, West- und Ostautobahn sowie auf der Fernpass-Route und der Arlberg-Schnellstraße.

In Italien sind betroffen die Brennerautobahn, die Strecken Chiasso–Mailand, Villach–Udine und Verona–Venedig–Triest sowie alle Fernstraßen in Küstennähe.
In der Schweiz wird es eng auf den Verbindungen Basel–Chiasso und St. Gallen–Zürich–Bern sowie der San-Bernardino-Route.

Die wichtigsten Fernstraßen in Frankreich, Slowenien und Kroatien sind ebenso belastet. An den Grenzübergängen nach Kroatien, Serbien, Bulgarien, Griechenland und in die Türkei sollte man längere Wartezeiten einplanen. (auto-reporter.net/sr)

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