Alfa Romeo offizieller Partner der F1-Rennstrecke in Monza

14. Mai 2013


Alfa Romeo ist neuer offizieller Partner der Rennstrecke in Monza, der ältesten noch heute genutzten Formel-1-Piste der Welt. Louis Carl Vignon, verantwortlich für die Marke Alfa Romeo in Europa, Afrika und dem Mittleren Osten, erhielt anlässlich des Gastspiels der Superbike-Weltmeisterschaft in Monza symbolisch die Schlüssel zur Rennstrecke. Alfa Romeo ist im sechsten Jahr hintereinander Sponsor dieser hochkarätigen Motorrad-Rennserie, stellt außerdem das offizielle Sicherheitsfahrzeug bei den Weltmeisterschaftsläufen.Der Vertrag zwischen Alfa Romeo und dem Rennstreckenbetreiber SIAS gilt zunächst für 2013 und 2014. SIAS war schon 1922 für den Bau des „Autodromo" verantwortlich, das innerhalb von nur 110 Tagen im Königlichen Park am Stadtrand von Monza entstand. Damit ist die Rennstrecke nach Brooklands (England, 1907) und Indianapolis (USA, 1909) die drittälteste der Welt.Im Rahmen der neu geschlossenen Partnerschaft wird Alfa Romeo entlang der Rennstrecke sowie im Umfeld optisch präsent sein. Im Mittelpunkt stehen dabei die authentischen Werte der Marke: italienischer Stil, Leistung und technische Innovationen für maximalen Fahrspaß und hoher Sicherheit. Zusätzlich stellt Alfa Romeo dem Rennstreckenbetreiber eine Anzahl von Fahrzeugen zur Verfügung.Alfa Romeo kehrt damit auf eine Rennstrecke zurück, auf der die Marke große Erfolge feiern konnte. Schon das offizielle Eröffnungsrennen im Jahr 1922 gewann Antonio Ascari mit dem Grand-Prix-Rennwagen Alfa Romeo P2. 1925 siegte Gastone Brilli-Peri an gleicher Stelle wieder mit dem P2 und legte damit den Grundstein für den Titelgewinn von Alfa Romeo in der zum ersten Mal ausgetragenen Weltmeisterschaft. Der Alfa Romeo 8C 2300 feierte 1931 in Monza seine Rennpremiere mit einem Sieg, Tazio Nuvolari und Giuseppe Ascari teilten sich während des über zehn Stunden gehenden Grand Prix das Cockpit. 1932 gewann Nuvolari erneut den Großen Preis von Italien, dieses Mal mit dem Alfa Romeo P3. Luigi Fagioli pilotierte das gleiche Modell ein Jahr später zu einem weiteren Monza-Sieg.Als nach dem Krieg die Formel 1 offiziell erfunden war, setzte Alfa Romeo die Siegesserie im Königlichen Park fort. 1950 gewann Giuseppe „Nino" Farina mit dem Tipo 158 - besser bekannt unter dem Spitznamen Alfetta - auf dem Weg zur ersten Formel-1-Weltmeisterschaft der Geschichte auch den Großen Preis von Italien. Das neue Abkommen zwischen Alfa Romeo und der Rennstrecke von Monza ist Teil einer breit angelegten Vermarktungsstrategie, die vom Fiat-Konzern in der gesamten Region Lombardei umgesetzt wird. So ist man unter anderem globaler Partner der nächsten Weltausstellung, die vom 1. Mai bis 31.Oktober 2015 in Mailand stattfindet. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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