Alkohol, Drogen? Mehr als jeder zweite junge Fahrer riskiert den Crash

19. April 2012


Über die Hälfte aller jungen Fahrer auf Deutschlands Straßen blendet die Gefahren von Alkohol oder Drogen am Steuer aus. Das ergab eine repräsentative Umfrage im Auftrag von Goodyear. Knapp 58 Prozent der Befragten gaben an, dass sie auch nach dem Genuss von Alkohol oder Drogen selbst Autofahren oder bei einem betrunkenem Fahrer einsteigen würden. Im Rahmen der „Safety-Together“-Kampagne sensibilisiert Goodyear junge Fahrer für die Gefahren und möchte damit einen Beitrag leisten, das Unfallrisiko zu senken.Es wird schon gutgehen„Es wird schon gutgehen“, war die häufigste Begründung der Befragten (42 %), wenn es um Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss geht. 24 Prozent gaben zu, im Zweifel gar nicht über die Konsequenzen nachzudenken, zehn Prozent behaupteten, sie könnten selbst gut einschätzen, ob sie nach ein paar Drinks noch fahrtüchtig seien oder nicht. Die Zahlen sind umso bedenklicher, da 26 Prozent angaben, bereits in einen Unfall verwickelt gewesen zu sein, bei dem Alkohol oder Drogen im Spiel waren. „Mit unserer bundesweiten Safety-Together-Kampagne wollen wir bei dieser besonders unfallgefährdeten Gruppe wichtige Aufklärungsarbeit leisten und damit für mehr Sicherheit auf den Straßen sorgen“, sagte Fabian Schreiber, Marketing Manager von Goodyear. Über fünfzig Prozent der Autofahrer, die freitags und samstags zwischen zwei und vier Uhr nachts tödlich verunglücken, sind zwischen 18 und 24 Jahren alt. Dabei stellen sie nur rund acht Prozent der Bevölkerung. Insbesondere an Wochenenden und nachts auf dem Heimweg von der Disko steigt durch Alkohol- und Drogenkonsum das Unfallrisiko junger Fahrer. Deshalb klärt Goodyear mit den Partnern Deutsche Verkehrswacht und dem Musiksender VIVA in ausgewählten Musikpark-Diskotheken, die vor allem von Partygängern aus dem Umland mit dem Auto besucht werden, über Unfallrisiken auf. Dabei können die Besucher auch Startplätze für die Goodyear Young Drivers Challenge gewinnen, ein speziell für junge Fahrer entwickeltes Fahrertraining. Norden und Osten problembewusster als der SüdwestenAm vernünftigsten zeigten sich im regionalen Vergleich die jungen Fahrer aus den Bundesländern Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Schleswig Holstein, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt. Hier lehnen etwas mehr als die Hälfte (51 %) Alkohol oder Drogen am Steuer rigoros ab.Im Südwesten (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Baden-Württemberg) teilen diese Einsicht nur 43 Prozent. Fast zwei Drittel der Befragten aus den östlichen Bundesländern sind zudem der Meinung, es gebe überhaupt keine Entschuldigung für Fahren unter Alkohol oder Drogeneinfluss. Im Westen, vor allem im Südwesten, sieht das gerade einmal die Hälfte so streng. Weitere Informationen zur „Safety Together“-Initiative und die Tour-Daten sind unter www.safety-together.de zu finden. (Auto-Reporter.NET/sr)

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