Audi A3 Sportback e-tron: Premium, leistungsstark und sparsam

4. September 2013


Nicht nur mit dem VW e-up! profiliert sich jetzt der Volkswagen-Konzern im Stromer-Segment, sondern auch mit dem e-Golf, dem Porsche Panamera Plug-in Hybrid und dem Audi A3 Sportback e-tron deckt er weitere Segmente ab, die nicht nur auf der IAA in Frankturt zu besichtigen sind, sondernim nächsten Jahr alle bei den Händlern stehen werden. Der Premium-Kompakte A3 Sportback e-tron vereint dabei sportliche Kraft mit beeindruckender Effizienz und hohe Fahrfreude mit vollem Alltagsnutzen. Er bietet 150 kW/204 PS Systemleistung und verbraucht auf 100 km im Mittel nur 1,5 Liter Benzin. Im elektrischen Modus beträgt sein Aktionsradius bis zu 50 Kilometer mit dem TFSI-Motor kommen weitere 890 Kilometer hinzu.In 7,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h und eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h – der Audi A3 Sportback e-tron setzt dem sportlichen Charakter der kompakten Baureihe ein neues Highlight auf. Nach der ECE-Norm für Plug-in-Hybridfahrzeuge beschränkt sich seine CO2-Emission im Durchschnitt auf 35 Gramm pro km – das entspricht einem Verbrauch von 1,5 Liter pro 100 km.Dank der ultra-Leichtbauphilosophie von Audi wiegt der Fünftürer inclusive aller elektrischen Komponenten leer weniger als 1.580 Kilogramm, dabei bietet er Platz für fünf Personen und viel Gepäck. Er bringt alle Stärken der Marke mit: das elegante Design, das sportliche Fahrwerk, die erstklassige Ergonomie, die Top-Verarbeitungsqualität und eine breite Auswahl an Highend-Lösungen bei den Assistenz- und Infotainmentsystemen. Als Verbrennungsmotor dient der 1.4 TFSI, eines der modernsten Aggregate von Audi. Im Motorraum ist er, in Fahrtrichtung gesehen, einige Zentimeter weiter rechts montiert als üblich, um Platz für die Hochvoltkomponenten zu schaffen. Sein Kurbelgehäuse besteht aus Aluminiumdruckguss, das Gesamtgewicht beträgt wenig mehr als 100 Kilogramm.Der Vierzylinder ist in allen Bereichen auf dem jüngsten Stand der Technik – bei der niedrigen Reibleistung, beim Turbolader, bei der Ladeluftkühlung und beim Thermomanagement. Eine Besonderheit ist der in den Zylinderkopf integrierte Abgaskrümmer. Nach dem Kaltstart bringt er das Kühlwasser rasch auf Betriebstemperatur. Bei hoher Last senkt der Wassermantel die Temperatur des Abgases.Aufgrund der hohen elektrischen Reichweite von bis zu 50 Kilometer werden viele Kunden den Benzinmotor des Audi A3 Sportback e-tron nur selten in Aktion erleben. Ein weiterer Effekt des Plug-in-Hybridkonzepts besteht darin, dass der TFSI häufig erst beim Kickdown aktiviert wird, so auch im kalten Zustand unter hoher Last. Deshalb haben ihm die Entwickler verschiedene Schutzmaßnahmen mitgegeben. Darunter befinden sich modifizierte Zylinderlaufbahnen und Kolbenringe sowie ein Sensor, der die Qualität des Öls misst.Mit 110 kW/150 PS und 250 Nm ist der 1.4 TFSI ein kraftvoller Motor. Er hält sein maximales Drehmoment von 1.750 bis 4.000 Umdrehungen konstant bereit, damit harmoniert er exzellent mit der E-Maschine. Sie bietet ihre maximal 330 Nm praktisch vom Start weg an und bleibt in einem breiten Bereich bis etwa 2.200 Umdrehungen konstant. Ihre Maximalleistung beträgt 75 kW. Die Systemleistung des A3 Sportback e-tron liegt bei 150 kW/204 PS, das Systemdrehmoment bei 350 Nm. Das Zusammenspiel von E-Motor und Verbrennungsaggregat ermöglicht eine Gesamtreichweite von bis zu 940 Kilometern. Dabei sind die Fahrleistungen durchweg sportlich, so dauert der Spurt von 0 auf 60 km/h lediglich 4,9 Sekunden.Beim Elektromotor handelt es sich um eine permanent erregte Synchronmaschine. Sie wiegt 34 Kilogramm und wird über einen Kühlmantel im Stator mit Flüssigkeit gekühlt. Die E-Maschine ist zwischen dem Zweimassenschwungrad des Motors und der neu entwickelten Trennkupplung – der Kupplung K0 – platziert. Wenn der TFSI startet, wird er vom Elektromotor über die Kupplung angeschleppt. Sobald er die gleiche Drehzahl erreicht hat wie die E-Maschine, schließt die Kupplung. Dieser Vorgang läuft innerhalb von etwa einer halben Sekunde geschmeidig und hochpräzise ab.Je nach Ladezustand beträgt die Spannung zwischen 280 und 390 Volt. Der Akku ist aus 96 prismatischen Zellen aufgebaut, die in acht Modulen mit je zwölf Zellen zusammengefasst sind. Inklusive der elektronischen Komponenten – dem Battery Management Controller und der Battery Junction Box – wiegt das Batteriesystem 125 Kilogramm. Sein Gehäuse ist an fünf Punkten mit dem Wagenboden verschraubt, die untere Schale besteht aus Aluminium.Eine aufwändige Flüssigkeitskühlung sorgt dafür, dass die Batterie während des Betriebs im geeigneten Temperaturbereich bleibt. Der Fahrer des Audi A3 e-tron kann im Hochsommer und im Winter bei Minustemperaturen elektrisch starten. Vier Kühlplatten temperieren die acht Module der Hochvolt-Batterie. Die Kühlung bildet einen eigenen Niedertemperatur-Kreislauf im Auto, der über einen separaten, im Motorraum untergebrachten Kühler läuft. Bei Bedarf lässt er sich an die Klimaanlage ankoppeln und sogar in zwei Teilkreise trennen.Bei einem Crash, bei dem die Gurtstraffer oder Airbags auslösen, wird das ganze System spannungsfrei geschaltet. Die flache Batterie ist unter der Rücksitzbank montiert – ein Bereich, in dem die hochfesten und höchstfesten Stahlbauteile der Fahrgastzelle einen besonders starken Verbund bilden. Ihr Gehäuse und ihr Innenleben sind ebenfalls sehr robust ausgelegt.An einer Industriesteckdose dauert eine Vollladung etwas mehr als zwei Stunden. An einer haushaltsüblichen Steckdose in Europa erfolgt der Ladevorgang etwa in drei Stunden und 45 Minuten. Audi arbeitet intensiv an einer Kooperation mit einem Anbieter von regenerativ erzeugtem Strom, denn nur mit ihm ergibt elektrisches Fahren ökologisch auch Sinn. (Auto-Reporter.NET/hhg)
               

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