Audi A3 Sportback g-tron fährt mit selbst produziertem e-gas

11. August 2013


Heinz Hollerweger, Leiter Entwicklung Gesamtfahrzeug betankt hier den Audi A3 g-tron mit dem von Audi selbst produzierte e-gas. Damit baut Audi als erster Automobilhersteller eine Kette nachhaltiger Energieträger auf und wird damit gleichzeitig auch ein Energieanbieter. An ihrem Anfang stehen Grünstrom, Wasser und Kohlendioxid. Die Endprodukte sind Wasserstoff und synthetisches Methan: das Audi e-gas.Die Erforschung synthetischer umweltfreundlicher Kraftstoffe ist der Kern der e-fuels-Strategie für Nachhaltigkeit. Die Power-to-gas-Anlage in Werlte kann zu einem Leuchtturmprojekt für die gesamte Energiewende werden. Die e-gas-Anlage arbeitet in zwei Prozessschritten: Elektrolyse und Methanisierung. Im ersten Schritt nutzt die Anlage überschüssigen Grünstrom, um mit drei Elektrolyseuren Wasser in Sauerstoff und Wasserstoff zu spalten. Der Wasserstoff könnte als Treibstoff für künftige Brennstoffzellen-Autos dienen. Derzeit fehlt hier jedoch noch eine flächendeckende Infrastruktur. Deshalb folgt unmittelbar der zweite Verfahrensschritt: die Methanisierung. Durch die Reaktion des Wasserstoffs mit CO₂ entsteht hierbei synthetisches Methan, das Audi e-gas. Es ist mit fossilem Erdgas nahezu identisch und wird über eine bereits vorhandene Infrastruktur, das deutsche Erdgasnetz, an die CNG-Tankstellen bundesweit verteilt. (Auto-Reporter.NET)

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