Audi feiert doppeltes Jubiläum in China

26. Juli 2013


Audi feierte gestern das 25-jährige Bestehen der Partnerschaft mit First Automotive Works (FAW). Zu den rund 2.000 Gästen auf dem Gelände der künftigen Produktionsstätte der Audi A3 Limousine und des Audi A3 Sportback in Foshan zählten Vorstände und Repräsentanten von Audi, des Partners FAW und des Joint Ventures FAW-Volkswagen. Gleichzeitig lieferte Audi das zweimillionste Automobil in China an einen Kunden aus, einen lokal produzierten Audi A6 L. Beide Unternehmen kündigten an, gemeinsam an einem Plug-in-Hybrid-Projekt zu arbeiten.„Der Ausbau unserer Produktionskapazitäten in China und die Zusammenarbeit mit FAW an einem Plug-in-Hybrid-Projekt speziell für den chinesischen Markt sind aktuell wichtige Meilensteine“, sagte Rupert Stadler, Vorstandsvorsitzender der AUDI AG auf der Jubiläumsfeier. China sei für Audi der wichtigste internationale Einzelmarkt. Stadler: „Mit unserem Engagement im Reich der Mitte stärken wir unsere internationale Wettbewerbsposition und rücken unserem Ziel näher, bis zum Jahr 2020 weltweit mehr als zwei Millionen Automobile zu verkaufen.“ Foshan werde Ende 2013 mit einer Jahreskapazität von 150.000 bis 200.000 Autos einen signifikanten Betrag innerhalb des internationalen Audi-Produktionsverbundes leisten. Der Hersteller gibt damit dem chinesischen Premiummarkt einen weiteren Schub. „Mit dem Audi Q3 und dem Audi A3 werden wir als erster Anbieter zwei lokal produzierte Modellreihen im Wachstumssegment der Premium-Kompaktwagen anbieten“, sagt Dietmar Voggenreiter, China-Chef der AUDI AG. Qin Huanming, Vize-Präsident der FAW Group, betonte das starke Fundament der Kooperation: „Audi und FAW arbeiten seit 25 Jahren eng zusammen. Mit der neuen Partnerschaft zur Elektromobilität setzen wir ein klares Zeichen, dass wir auch die Zukunft der Mobilität aktiv und gemeinsam gestalten.“ Beide Unternehmen bauen damit die intensive Kooperation bei der lokalen Automobilentwicklung, regionalen Produkttests und dem Qualifizieren von Zulieferteilen weiter aus. Als Pioniere hatten die Partner bereits spezielle Langversionen des Audi A6 und des Audi A4 für den chinesischen Markt konzipiert.Anfang 2013 hat die AUDI AG ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Peking eröffnet und damit die Weichen für einen Innovationsschub in Asien gestellt. Neue Maßstäbe setzt Audi in China auch bei der Nachhaltigkeit. Bau und Betrieb der neuen Fabrik in Foshan erfolgen nach strikten Effizienzkriterien. Als erster Hersteller in China bringt Audi in allen lokal produzierten Modellen die effiziente Start-Stopp-Technologie und die Rekuperation zum Einsatz. Seit Aufnahme des Effizienzprogramms mit FAW-Volkswagen im Jahr 2011 hat Audi den Durchschnittsverbrauch seiner in China produzierten Autos um rund 20 Prozent ge­senkt. Bei der Leserwahl „Best Cars 2013“ der chinesischen Ausgabe von auto motor und sport siegte Audi unter anderem in den Kategorien „Umweltfreundliche Autos“, „Produktzuverlässigkeit“ und „Produktqualität“. Insgesamt erhielt Audi zehn Auszeichnungen, mehr als jeder Wettbewerber. Audi ist die erste Marke mit Leichtbaukomponenten aus lokaler Fertigung. Zur praxisnahen Ausbildung künftiger Mitarbeiter fördert Audi in Foshan und Changchun Berufsschulprojekte, die Elemente des deutschen dualen Systems in China verankern.Mit dem Audi A3 als Limousine und Sportback etabliert Audi ab 2014 bereits die fünfte lokal produzierte Modellfamilie in China. Im Werk Changchun produziert Audi bereits den Audi A6 L, den Audi A4 L sowie den Audi Q5 und den Audi Q3. Die Produktionskapazität in China (Foshan und Changchun) kann sich in den kommenden Jahren flexibel an eine Marktnachfrage von rund 700.000 Einheiten jährlich anpassen. Bis 2020 baut Audi sein exklusives Händler- und Servicenetz auf mehr als 700 Betriebe aus. Derzeit gibt es in der Volksrepublik mehr als 300 Audi-Händler in über 130 Städten. (Auto-Reporter.NET/hhg)
      

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