Audi freut sich auf die WEC-Premiere in Texas

14. September 2013


Der fünfte Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Austin im US-Bundesstaat Texas hat für Audi einen besonders hohen Stellenwert. In Amerika begann vor 14 Jahren das Sportwagen-Programm der Marke, neun Mal in Folge gewann Audi die American Le Mans Series (ALMS) und elf Mal die 12 Stunden von Sebring – zuletzt im vergangenen März. Zudem entwickeln sich die Verkaufszahlen für Audi in Amerika seit Jahren positiv. In Austin will die Marke mit den Vier Ringen am 22. September ihren zweiten Sportwagen-Sieg in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten erreichen. Das wäre zugleich der sechste Sieg in Folge für den Audi R18 e-tron quattro. Absolutes Neuland: Der 5,515 Kilometer lange Circuit of the Americas südöstlich von Austin wurde erst im Vorjahr eröffnet. Weder das Audi Sport Team Joest noch die sechs Werksfahrer kennen die anspruchsvolle Berg-und-Tal-Bahn mit 20 Kurven und 41 Metern Höhenunterschied. Wie zuletzt in São Paulo starten die Teilnehmer auch beim WEC-Lauf in Austin gegen den Uhrzeigersinn – eine im Rennsport ungewöhnliche Fahrtrichtung. Während sich die Fahrer mit dem Studium von Videos und im Simulator auf die Strecke vorbereiten, haben die Ingenieure von Audi Sport die Einsatzbedingungen für den Audi R18 e-tron quattro mit Hilfe mathematischer Simulationen vorausberechnet.Möglicherweise steht das Audi Sport Team Joest vor einer weiteren Herausforderung: Außentemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius sind in dieser Region im September nicht ungewöhnlich. 2000, beim Sieg des Audi R8 in Dallas/Texas, kletterten die Thermometer sogar auf über 40 Grad.Neben dem Wettbewerb im Starterfeld schenken sich auch die beiden Audi-Fahrermannschaften untereinander nichts: Zuletzt trennten die Startnummern „1“ und „2“ im Qualifying in Brasilien lediglich fünf Hundertstelsekunden. Beide Teams haben in diesem Jahr bereits jeweils zwei WEC-Siege gefeiert. In der Fahrer-Weltmeisterschaft liegen die Le-Mans-Sieger Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB) weiterhin vorn. Doch Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) haben ihren Rückstand in São Paulo um acht auf 22 Punkte verkürzt. Und in Austin beginnt erst die zweite Saisonhälfte der WEC.Eine feste Größe in diesem harten sportlichen Wettbewerb ist die Zuverlässigkeit des Audi R18 e-tron quattro. Seit seinem Debüt in der Saison 2012 hat der wegweisende Diesel-Hybrid-Sportwagen acht Siege errungen, davon fünf in Folge seit März 2013. Noch nie ist der effiziente Weltmeister-Rennwagen wegen eines technischen Defekts ausgeschieden.Doch Nordamerika ist für Audi nicht nur im Motorsport wichtiges Terrain. Auch der Neuwagenmarkt in den USA entwickelt sich positiv. Bis zum Jahresende 2012 gingen 139.310 Premiumautomobile der Marke in die Vereinigten Staaten, 18,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat Audi of America innerhalb von fünf Jahren den Kundenstamm der Vier Ringe in den USA bereits um knapp 50 Prozent vergrößert (Auslieferungen 2007: 93.506 Autos). Im ersten Halbjahr 2013 setzte sich das Wachstum weiter fort. Von Januar bis Juni stieg die Zahl der Auslieferungen bei Audi in den Vereinigten Staaten um weitere 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Auto-Reporter.NET)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Audi freut sich auf die WEC-Premiere in Texas

14. September 2013


Der fünfte Lauf zur FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) in Austin im US-Bundesstaat Texas hat für Audi einen besonders hohen Stellenwert. In Amerika begann vor 14 Jahren das Sportwagen-Programm der Marke, neun Mal in Folge gewann Audi die American Le Mans Series (ALMS) und elf Mal die 12 Stunden von Sebring – zuletzt im vergangenen März. Zudem entwickeln sich die Verkaufszahlen für Audi in Amerika seit Jahren positiv. In Austin will die Marke mit den Vier Ringen am 22. September ihren zweiten Sportwagen-Sieg in diesem Jahr in den Vereinigten Staaten erreichen. Das wäre zugleich der sechste Sieg in Folge für den Audi R18 e-tron quattro. Absolutes Neuland: Der 5,515 Kilometer lange Circuit of the Americas südöstlich von Austin wurde erst im Vorjahr eröffnet. Weder das Audi Sport Team Joest noch die sechs Werksfahrer kennen die anspruchsvolle Berg-und-Tal-Bahn mit 20 Kurven und 41 Metern Höhenunterschied. Wie zuletzt in São Paulo starten die Teilnehmer auch beim WEC-Lauf in Austin gegen den Uhrzeigersinn – eine im Rennsport ungewöhnliche Fahrtrichtung. Während sich die Fahrer mit dem Studium von Videos und im Simulator auf die Strecke vorbereiten, haben die Ingenieure von Audi Sport die Einsatzbedingungen für den Audi R18 e-tron quattro mit Hilfe mathematischer Simulationen vorausberechnet.Möglicherweise steht das Audi Sport Team Joest vor einer weiteren Herausforderung: Außentemperaturen von mehr als 30 Grad Celsius sind in dieser Region im September nicht ungewöhnlich. 2000, beim Sieg des Audi R8 in Dallas/Texas, kletterten die Thermometer sogar auf über 40 Grad.Neben dem Wettbewerb im Starterfeld schenken sich auch die beiden Audi-Fahrermannschaften untereinander nichts: Zuletzt trennten die Startnummern „1“ und „2“ im Qualifying in Brasilien lediglich fünf Hundertstelsekunden. Beide Teams haben in diesem Jahr bereits jeweils zwei WEC-Siege gefeiert. In der Fahrer-Weltmeisterschaft liegen die Le-Mans-Sieger Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB) weiterhin vorn. Doch Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F) haben ihren Rückstand in São Paulo um acht auf 22 Punkte verkürzt. Und in Austin beginnt erst die zweite Saisonhälfte der WEC.Eine feste Größe in diesem harten sportlichen Wettbewerb ist die Zuverlässigkeit des Audi R18 e-tron quattro. Seit seinem Debüt in der Saison 2012 hat der wegweisende Diesel-Hybrid-Sportwagen acht Siege errungen, davon fünf in Folge seit März 2013. Noch nie ist der effiziente Weltmeister-Rennwagen wegen eines technischen Defekts ausgeschieden.Doch Nordamerika ist für Audi nicht nur im Motorsport wichtiges Terrain. Auch der Neuwagenmarkt in den USA entwickelt sich positiv. Bis zum Jahresende 2012 gingen 139.310 Premiumautomobile der Marke in die Vereinigten Staaten, 18,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Damit hat Audi of America innerhalb von fünf Jahren den Kundenstamm der Vier Ringe in den USA bereits um knapp 50 Prozent vergrößert (Auslieferungen 2007: 93.506 Autos). Im ersten Halbjahr 2013 setzte sich das Wachstum weiter fort. Von Januar bis Juni stieg die Zahl der Auslieferungen bei Audi in den Vereinigten Staaten um weitere 14 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. (Auto-Reporter.NET)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: