Audi museum mobile: Geschichte und Geschichten um den Audi TT

28. März 2014

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1995 hat Audi eine bahnbrechende Studie präsentiert: den Audi TT. Anfang März 2014 feierte nun der Sportwagen in dritter Generation sein Debüt. Die Sonderausstellung „State of the ArTT" inszeniert Geschichte und Geschichten rund um die Designikone. Acht Automobile aus Serie und Motorsport sind vom 2. April bis 11. Mai im Audi museum mobile zu sehen.

Radikal im Design, aber alltagstauglich - so lautete die Devise des ersten Audi TT. „Ein Sportwagen-Konzept mit hohem Nutzwert stand im Lastenheft", erinnert sich Prof. Dr. Ulrich Hackenberg, Vorstand Technische Entwicklung, AUDI AG, der damals die Entwicklung des Audi TT verantwortete. Ein kleines Team von Designern und Ingenieuren entwarf in wenigen Wochen einen 2+2-Sitzer mit breiter und hoher Schulter, herausgezogenen Radläufen, übergreifender Motorhaube und dominanten Scheinwerfern. Für das Interieur galt der Grundsatz: so viel wie nötig und so wenig wie möglich. Auf die Showcars Coupé (IAA Frankfurt, 1995) und Roadster (Tokyo Motor Show, 1995) folgte 1998 das Audi TT Coupé und 1999 der Audi TT Roadsterin den Serienversionen.

Ein weiteres Exponat der Sonderschau ist der Audi TT der zweiten Generation aus dem Jahr 2006, der mit leistungsstärkeren Motoren und Verbund-Mischbauweise noch sportlicher war. Auszeichnungen wie „World Design Car of the Year" aus dem Jahr 2007 dokumentieren den Status des Audi TT als Designikone.

Auf dem Automobilsalon in Genf hat Audi im März 2014 die dritte Generation des Sportwagens präsentiert. „Der neue Audi TT ist mehr denn je ein Botschafter der Sportlichkeit", so Prof. Dr. Ulrich Hackenberg. „Eine absolute Neuheit ist das Virtual Cockpit, ein digitales Kombiinstrument, mit dem wir die klassischen Rundarmaturen im Blickfeld des Fahrers ersetzen." Im Audi museum mobile sind jetzt erstmals alle drei Generationen des Audi TT ausgestellt.

Am Beispiel des Audi TT-R, Team Abt, macht „State of the ArTT" einen Boxenstopp zum Thema Motorsport. Ab dem Jahr 2000 stellte der TT seine Fähigkeiten als Rennwagen in der DTM (Deutsche Tourenwagen Masters) unter Beweis und holte 2003 den Titel. Als weiteres motorsportliches Highlight ist der Audi TT RS in seiner Version als Kundensport-Fahrzeug zu sehen. Ein Rennwagen, den die Ingenieure speziell für die Saison 2012 der populären VLN Langstreckenmeisterschaft (Veranstaltergemeinschaft Langstreckenmeisterschaft Nürburgring) entwickelten.

Als Meilenstein des pilotierten Fahrens gilt der Audi TTS „Pikes Peak", dessen Exterieur-Designer sich an den Rallye-quattro-Rennwagen orientierten, die vor mehr als 25 Jahren beim legendären „Pikes Peak Hill Climb" Motorsportgeschichte schrieben. Das Ausstellungsstück erinnert an den Original-Technikträger aus dem Jahr 2010. (dpp-AutoReporter)

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