Audi-Pilot Rockenfeller greift nach DTM-Titel

21. September 2013


Die Motorsportfans erwartet ein spannendes Wochenende an der niederländischen Nordseeküste: Zum neunten Lauf der DTM in Zandvoort reist Audi-Pilot Mike Rockenfeller mit einem Vorsprung von 33 Punkten und kann sich damit bereits im vorletzten Rennen der Saison den ersten DTM-Titel seiner Karriere sichern. Acht Fahrer, eine Meinung: Zandvoort zählt zu den absoluten Lieblingsstrecken der Audi-Piloten. Grund dafür ist die Charakteristik des Kurses mit Kuppen, schnellen Kurven und mehreren Überholmöglichkeiten sowie die einzigartige Lage in den Dünen direkt an der niederländischen Nordseeküste. Die Statistik bestätigt das gute Gefühl der Rennfahrer: Auf keiner anderen Strecke im Rennkalender war Audi seit dem Comeback der DTM im Jahr 2000 erfolgreicher als in Zandvoort. Sieben Mal stand ein Pilot der Vier Ringe bisher ganz oben auf dem Podium. Spitzenreiter ist Mattias Ekström mit insgesamt drei Siegen in den Niederlanden.In diesem Jahr richten sich die Augen der Motorsportfans auf das Duell von Mike Rockenfeller gegen BMW-Pilot Augusto Farfus, dem einzig verbliebenen Konkurrenten im Kampf um die Meisterschaft. Der Audi-Fahrer reist mit 33 Zählern Vorsprung nach Zandvoort und würde bei einem Sieg oder einem zweiten Platz bereits vorzeitig als neuer DTM-Champion feststehen. Augusto Farfus muss den Abstand zu dem Deutschen auf maximal 25 Punkte verkürzen, um beim Finale in Hockenheim am 20. Oktober noch eine Titelchance zu haben.Neben Tabellenführer Mike Rockenfeller haben sich auch die Markenkollegen Mattias Ekström, Tom Kristensen und Edoardo Mortara bereits in die Siegerliste dieser Rennstrecke eingetragen. Der ehemalige Audi-Pilot Laurent Aiello feierte 2002 in Zandvoort vorzeitig seinen Titelgewinn. Der zweimalige DTM-Champion Timo Scheider startete hier schon vier Mal von der Pole-Position, ein Sieg blieb ihm allerdings bisher verwehrt.Der 4,307 Kilometer lange Kurs liegt rund 45 Minuten von Amsterdam entfernt, steht seit 2001 jedes Jahr im Rennkalender und gilt als eine der fahrerisch anspruchsvollsten Strecken der Saison. Feiner Sand von den Dünen macht den Asphalt neben der Ideallinie oft extrem rutschig. Der Einsatz des „Drag Reduction System“ (DRS), mit dem die Fahrer den Heckflügel per Knopfdruck am Lenkrad flach stellen, bietet sich vor allem auf der Start-Ziel-Geraden an. Mattias Ekström sieht aber auch in der schnellen Kombination nach Turn 3 eine Möglichkeit: „Wenn es dort geht, dann wird das die aufregendste DRS-Passage des ganzen Jahres sein.“ (Auto-Reporter.NET/hhg)

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