Audi-Piloten kämpfen in China um die WM

2. November 2013


Der zwölfte Le-Mans-Triumph, der vorzeitige Herstellertitel* in der FIA-Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC), dazu fünf Siege und fünf Trainingsbestzeiten bei den ersten sechs Veranstaltungen: Audi präsentiert sich in der WEC in Bestform. Beim siebten Saisonlauf in Shanghai (China) am 9. November kann sich auch die Fahrer-WM entscheiden.Seit dem Rennen in Fuji (Japan) steht fest, dass die Langstrecken-Weltmeister auch in diesem Jahr Audi fahren. Loïc Duval/Tom Kristensen/Allan McNish (F/DK/GB) können sich im Audi R18 e-tron quattro in China bereits vor dem Finale den WM-Titel sichern. Ihre einzigen verbliebenen Gegner sind ihre Teamkollegen Marcel Fässler/André Lotterer/Benoît Tréluyer (CH/D/F). 40,75 Punkte trennen die beiden Audi-Fahrerteams, 52 Zähler werden noch vergeben.Drei Faktoren machen den siebten Lauf der WEC für Audi zu einer großen Herausforderung. Bei der Premiere in Shanghai vor einem Jahr erlebte Audi, dass sich die Kurvenradien der modernen Grand-Prix-Strecke für den R18 e-tron quattro besonders nachteilig auswirken. Gleich in sechs sehr engen Kurvenpassagen ist der Hybrid-Rennwagen langsamer als 120 km/h. Erst oberhalb dieser Geschwindigkeit darf das Hybrid-System e-tron quattro jedoch die zurückgewonnene Energie wieder zur Beschleunigung einsetzen – so schreibt es das Reglement vor.Zweiter Faktor: Die Veranstaltung wurde auf zwei Tage verkürzt. Zwischen dem ersten Training und der Zielflagge liegen nur 33 Stunden. Das verlangt Ingenieuren und Fahrern eine besonders konzentrierte Arbeit bei der Abstimmung und der Rennvorbereitung ab. Ein dritter Faktor gibt dem Kampf um die Podiumsplätze weitere Würze: Neben Audi setzt Herausforderer und Vorjahressieger Toyota wie zuletzt in Fuji auch zwei Autos ein. (dpp-AutoReporter/ hhg)

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