Audi will auf eigenen Online-Vertrieb verzichten

28. Juli 2013


Audi will im Gegensatz zu den Premium-Wettbewerbern BMW und Daimler keinen eigenen Online-Verkauf installieren, sondern lediglich seine Handelspartner bei diesem Verkaufskanal unterstützen. Nach einem Bericht des Fachmagazins „kfz-betrieb“ hat der Audi Vertriebschef Wayne Griffiths dies in den letzten Tagen den Händlern erläutert.Laut „kfz-betrieb“ begrüßte Ernst Robert Nouvertné, Audi-Händler in Wuppertal und Mitglied des Händlerbeirates, die Ankündigung, dass Audi den Schulterschluss zu seinen Händlern sucht und nicht auf den eigenen Internethandel setzt. Dabei unterschätzen die Ingolstädter keineswegs die wachsende Bedeutung des Internethandels, wollen dabei aber lediglich ihre Handelspartner unterstützen und ihnen dabei helfen, ihre Präsenz im Internet auszubauen.Sicherlich ein richtiger Weg, da der von BMW und Mercedes offensichtlich beabsichtigte konzerneigene Vertriebsweg zahlreiche Stolperfallen beinhaltet. Wer bestellt letztendlich wo, wer erhält die Marge, wer muss – ohne Marge – die Garantiearbeiten durchführen und so weiter. Eine Problematik, die schon vor über 20 Jahren bei einem japanischen Importeur in Köln-Marsdorf tagelang diskutiert und letztendlich für nicht realisierbar in einer der berühmten Ideen-Schubladen abgelegt wurde. Das Internet und seine Möglichkeiten haben sich seitdem zwar dramatisch verändert – doch eine befriedigende Lösung, wie der Handel an einem herstellerorientierten Internet-Vertrieb gerecht partizipieren kann, ist noch nicht gefunden. Vielleicht wird er ja mal – aber bis dahin ist der Audi-Weg sicherlich das fairste Angebot an seine Partner. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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