Auszeichnung „Automotive Lean Production“-Awards geht an VW-Kassel

23. Juli 2013


Volkswagen Kassel hat bei den „Automotive Lean Production“-Awards 2013 den ersten Platz in der Kategorie „Hervorragende Umsetzung Produktionssystem mit integrierter Prozessplanung“ belegt. Die Fachzeitschrift Automobil Produktion und das Beratungsinstitut Agamus Consult ermitteln jährlich auf Basis einer umfangreichen Studie in sechs Kategorien die Automobilhersteller und -zulieferer mit der schlanksten Produktion.Die Jury honorierte vor allem die nach den Prinzipien der schlanken Produktion organisierte Abgasanlagenfertigung bei Volkswagen in Kassel. Wirtschaftliche Effizienz, die Vermeidung von Verschwendung und kontinuierliche Verbesserungen kennzeichnen diesen Fertigungsbereich. Positiv bewertete die Jury ebenfalls die Produktion der Hinterachsgetriebe für den Audi Quattro Antrieb. Die Fertigungsschritte wurden von den Mitarbeitern in mehreren KVP-Workshops (Kontinuierlicher Verbesserungsprozess) an Modellen in Originalgröße aus Pappe und Holz optimiert und anschließend in die Praxis umgesetzt. Neben wirtschaftlichen Faktoren lag der Fokus auf der Optimierung der Ergonomie in allen Fertigungsabschnitten.Im Logistikbereich überzeugte das neue Konzept der herausziehbaren Verladeböden: Die Ladefläche wird dabei vom Lkw gelöst, in die Logistikhalle geschoben und dann von beiden Seiten be- und entladen. Die Stillstandzeiten der Lkw reduzieren sich so, da parallel zu den Lade- und Entladevorgängen die Lkw bereits mit neuer Ladung unterwegs sind. Ein weiterer Vorteil: Die häufigere Materialanlieferung reduziert den Umfang der benötigten Lagerflächen.In der Anfang des Jahres eröffneten Elektromotoren-Fertigung haben die Volkswagen Mitarbeiter in Kassel die Anlagen bereits im Vorfeld mit dem Anlagenhersteller optimiert. Zudem werden die Mitarbeiter im angrenzenden Trainings-Center im Vorfeld eingehend für die Produktion der E-Motoren qualifiziert. Sie eignen sich so das Know-how an, um die Qualität, Ergonomie und Wirtschaftlichkeit der Fertigung kontinuierlich zu verbessern. Diese Einbeziehung der Belegschaft in den Produktionsprozess schafft  eine hohe Identifikation und Motivation bei den Mitarbeitern. Das überzeugte auch die Jury. (Auto-Reporter.NET)

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