Autopolituren im GTÜ-Test: Die Glanznummer

11. August 2011


Ist der Autolack auch nicht ab, meist aber hat er doch einstigen Glanz verloren. Wer sein Auto dann so richtig auf Hochglanz bringen will, greift gern zu Polituren. Ob diese Produkte aber leisten, was sie versprechen, hat die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung zusammen mit dem Autoclub ACE untersucht. Neun Produkte wurden getestet und mit aufwendiger Messtechnik die Unterschiede bewertet.

Testsieger wurde mit knappem Vorsprung A1 Speed Polish von Dr. Wack. Auf den nachfolgenden Plätzen: Sonax Xtreme Polish + Wax 3 Nano Pro, Aral Premium Wachs Polish Nano Shine, RS 1000 Glanz-Politur, Nigrin Hartwachs-Politur, Meguiar’s Deep Crystal System Polish, Cleancompany Clean Extreme Handpolish, Autosol Autopolitur und KK Colors show & shine. Ein enges Verfolgerfeld, in dem kein Teilnehmer nach Punkten wirklich schlecht dasteht.

Besonderes Augenmerk legten die Prüfer unter anderem darauf, ob sich die Produkte mühelos anwenden lassen, wie gründlich die Polituren den Lack reinigen und ob sie wirklich neuen Glanz bringen.

Testobjekt war ein 190er-Mercedes in nur wenig verwittertem blau-schwarz-metallic mit zeitgemäßer Klarlacküberdeckung. Dabei wurden die Polituren so eingesetzt, wie sie auch vom Endverbraucher angewendet werden: in mehr oder weniger mühevoller Handarbeit. Die Arbeit mit den prinzipiell sehr wirkungsvollen Poliermaschinen sollte den Profis überlassen bleiben, raten die GTÜ-Experten. Zu groß sei die Gefahr, den Lack dabei mehr zu beschädigen als ihm zu neuem Glanz zu verhelfen.

Entsprechend hoch die Abschläge bei der Verarbeitung von Hand: Die Polituren erreichten in den Wirkungsprüfungen kaum mehr als 50 Prozent der Maximalpunktzahl. Immerhin sei der Politurerfolg aber sichtbar und lasse sich auch physikalisch nachweisen, so das Urteil. Dazu verwendeten die Tester ein spezielles optisches Messgerät, das Glanzgrad und Glanzschleier auf Lacken bestimmen kann. Der Glanzgrad gilt als Maßzahl dafür, wie stark ein einfallender Lichtstrahl vom Lack reflektiert wird. Der Glanzschleier ist als Streulicht definiert, das in geringer Intensität nahe der Hauptreflexion des Lichtstrahls diffus erscheint. Je weniger Streulicht gemessen wird, desto effizienter hat die Politur gewirkt.

Entscheidende Punkte sammelten die Bestplatzierten Dr. Wack und Sonax beim Auspolieren. Das ging bei beiden Produkten vergleichsweise mühelos vonstatten. Wer da kräftiger hinlangen mag, ist auch mit dem Preis-Leistungs-Sieger in diesem Vergleich gut bedient: Das RS 1000 lieferte Bestwerte in der Wirkungsprüfung und ist zugleich die in diesem Test mit Abstand preiswerteste Politur. (Auto-Reporter.NET/br)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Autopolituren im GTÜ-Test: Die Glanznummer

11. August 2011


Ist der Autolack auch nicht ab, meist aber hat er doch einstigen Glanz verloren. Wer sein Auto dann so richtig auf Hochglanz bringen will, greift gern zu Polituren. Ob diese Produkte aber leisten, was sie versprechen, hat die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung zusammen mit dem Autoclub ACE untersucht. Neun Produkte wurden getestet und mit aufwendiger Messtechnik die Unterschiede bewertet.

Testsieger wurde mit knappem Vorsprung A1 Speed Polish von Dr. Wack. Auf den nachfolgenden Plätzen: Sonax Xtreme Polish + Wax 3 Nano Pro, Aral Premium Wachs Polish Nano Shine, RS 1000 Glanz-Politur, Nigrin Hartwachs-Politur, Meguiar’s Deep Crystal System Polish, Cleancompany Clean Extreme Handpolish, Autosol Autopolitur und KK Colors show & shine. Ein enges Verfolgerfeld, in dem kein Teilnehmer nach Punkten wirklich schlecht dasteht.

Besonderes Augenmerk legten die Prüfer unter anderem darauf, ob sich die Produkte mühelos anwenden lassen, wie gründlich die Polituren den Lack reinigen und ob sie wirklich neuen Glanz bringen.

Testobjekt war ein 190er-Mercedes in nur wenig verwittertem blau-schwarz-metallic mit zeitgemäßer Klarlacküberdeckung. Dabei wurden die Polituren so eingesetzt, wie sie auch vom Endverbraucher angewendet werden: in mehr oder weniger mühevoller Handarbeit. Die Arbeit mit den prinzipiell sehr wirkungsvollen Poliermaschinen sollte den Profis überlassen bleiben, raten die GTÜ-Experten. Zu groß sei die Gefahr, den Lack dabei mehr zu beschädigen als ihm zu neuem Glanz zu verhelfen.

Entsprechend hoch die Abschläge bei der Verarbeitung von Hand: Die Polituren erreichten in den Wirkungsprüfungen kaum mehr als 50 Prozent der Maximalpunktzahl. Immerhin sei der Politurerfolg aber sichtbar und lasse sich auch physikalisch nachweisen, so das Urteil. Dazu verwendeten die Tester ein spezielles optisches Messgerät, das Glanzgrad und Glanzschleier auf Lacken bestimmen kann. Der Glanzgrad gilt als Maßzahl dafür, wie stark ein einfallender Lichtstrahl vom Lack reflektiert wird. Der Glanzschleier ist als Streulicht definiert, das in geringer Intensität nahe der Hauptreflexion des Lichtstrahls diffus erscheint. Je weniger Streulicht gemessen wird, desto effizienter hat die Politur gewirkt.

Entscheidende Punkte sammelten die Bestplatzierten Dr. Wack und Sonax beim Auspolieren. Das ging bei beiden Produkten vergleichsweise mühelos vonstatten. Wer da kräftiger hinlangen mag, ist auch mit dem Preis-Leistungs-Sieger in diesem Vergleich gut bedient: Das RS 1000 lieferte Bestwerte in der Wirkungsprüfung und ist zugleich die in diesem Test mit Abstand preiswerteste Politur. (Auto-Reporter.NET/br)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: