Autoteilen: BMW und Hamburg fördern breite E-Mobilität

16. Mai 2017

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Mit einer Absichtserklärung haben die Stadt Hamburg und die
BMW-Gruppe eine strategische Partnerschaft im Bereich der urbanen
Mobilität geschlossen. Ziel der Grundsatzvereinbarung: die Hamburger
Flotte von DriveNow, dem Carsharing Joint Venture von BMW/Mini und
Sixt, bis 2019 auf bis zu 550 elektrifizierte Fahrzeuge zu erweitern.

 

Geplant sind circa 400 rein elektrische Fahrzeuge und in etwa 150
Plug-in-Hybride. Parallel will Hamburg bis 2019 schrittweise 1150
Ladepunkte zur Verfügung zu stellen und als erste Stadt Deutschlands
Parkplätze für Gemeinschaftsauto- und Elektrofahrzeuge in größerem
Umfang anbieten.

 

„DriveNow ist bereits heute eine echte Erfolgsstory - nicht nur
in Hamburg. Ich bin davon überzeugt, dass wir mit diesem Schritt
künftig noch mehr Nutzer für elektrifiziertes Carsharing begeistern
können" sagt der zuständige BMW-Vorstand Peter Schwarzenbauer
(57).

 

Olaf Scholz (59, SPD), Erster Bürgermeister der Freien und
Hansestadt Hamburg: „Wir wollen den Verkehr sauberer, leiser und
effizienter machen und dadurch die Lebensqualität in der Stadt
weiter verbessern. Dieses Ausbauprogramm schafft die Voraussetzung
für den Betrieb einer der größten elektrifizierten
Carsharing-Flotten. Integriertes E-Carsharing, verknüpft mit dem
klassischen ÖPNV, schafft einen urbanen Personenverkehr der Zukunft
mit mehr Flexibilität und Belastbarkeit auch in
Hauptverkehrszeiten."

 

Die Implementierung wird ab Sommer dieses Jahres Zug um Zug
erfolgen. Damit wird sichergestellt, dass sich das Angebot von
elektrifizierten Fahrzeugen und Ladepunkten syncron entwickelt.

 

Bereits seit Anfang 2015 besteht bei der BMW Group das
Kompetenzzentrum Urbane Mobilität. Diese Einheit soll als
Impulsgeber wirken, um in enger Zusammenarbeit mit Städten und lokal
engagierten Mobilitätsanbietern nachhaltige Konzepte für die
Mobilität im urbanen Raum zu entwickeln. Damit bringt die BMW Group
ihre Lösungskompetenz im Mobilitätssektor ein, um innovative und
skalierbare Alternativkonzepte zu erarbeiten. Das Beispiel Hamburg
zeigt, dass durch Kooperationen zwischen Kommunen und
Privatunternehmen der Weg der Städte in eine nachhaltige Mobilität
aktiv gestaltet werden kann. (dpp-AutoReporter/wpr)

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