AvD warnt vor Auto-Verteufelung

7. August 2017

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Der AvD warnt vor einer Verteufelung des Kraftfahrzeuges und
wiederholt seine Forderung, die dazu geführte Debatte zu
versachlichen und differenziert zu führen. Angesichts der Tatsache,
dass die individuelle Mobilität zu einem großen Teil vom
Kraftfahrzeug abhängt und dies kurzfristig nicht geändert werden
kann, schlägt der AvD vor, dass die neue Bundesregierung einen
„Mobilitätsplan 2030" mit innovativen Mobilitätskonzepten für
Wirtschaft und Gesellschaft ausarbeitet und fördert.

AvD-Generalsekretär Matthias Braun erklärt: „Die
Automobilindustrie steht vor einem großen Wandel. Themen wie das
autonome Fahren und das Automobil als digitales System gewinnen
zunehmend an Bedeutung. Genau deshalb darf die Mobilitätsdiskussion
nicht zu Lasten des Automobils durchgeführt werden."

Der Automobilclub von Deutschland hält es für zielführend und
zwingend notwendig, den Individualverkehr zukunftsfähig und
umweltfreundlich auszugestalten. Kein Pendler darf seinen Weg in die
Stadt abgeschnitten bekommen. Natürlich müssen Manipulationen der
Abgasreinigung von Motoren geahndet und es muss dafür gesorgt
werden, dass die Systeme reibungslos funktionieren. Neben technischen
Einrichtungen zur Verbesserung der Luftqualität sind nach
Überzeugung des AvD zwingend Konzepte für die Gestaltung künftiger
individueller Mobilität für Deutschland notwendig.

Matthias Braun: „Der AvD fordert von der künftigen
Bundesregierung einen Mobilitätsplan 2030 mit einem ganzheitlichen
Verkehrskonzept. Die Mobilitätsbedürfnisse von Millionen von
Menschen werden nicht durch Fahrverbote verbessert. Im Gegenteil: Die
so geführte Debatte läuft auf ein Denkverbot hinaus."

Dieser vom AvD geforderte Plan soll die Möglichkeiten
verschiedener Antriebskonzepte prüfen, die Vernetzung der Verkehre
vorantreiben sowie für eine durchgehende Verbindung von
Individualverkehr und öffentlichem Verkehr zu bezahlbaren Preisen
sorgen. Der Plan soll auch dazu beitragen, die Infrastruktur
beständig und nachhaltig zu finanzieren sowie die technische
Entwicklung zur Sicherung der Arbeitsplätze zu fördern.

Der AvD hat bereits vor einiger Zeit die Initiative ‚Autoland
Deutschland‘ ins Leben gerufen, mit der die Automobilindustrie zur
Bewältigung der anstehenden Herausforderungen unterstützt werden
soll: mit besonderem Blick auf die Bedeutung des Automobils für die
Arbeitsplätze sowie für Wirtschaft und Gesellschaft insgesamt in
Deutschland. (dpp-AutoReporter/wpr)

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