Beim Reifenwechsel das Auswuchten nicht vergessen!

28. März 2014

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Wenn die Uhren auf Sommerzeit umgestellt werden, spätestens aber wenn Ostern vor der Tür steht, wird es für die Autofahrer höchste Zeit, ihr Fahrzeug von Winter- auf Sommerreifen umzurüsten. Bei dieser Gelegenheit sollte allerdings nicht nur der Zustand überprüft werden, sondern auch der Rundlauf der Räder. „Aus Sicherheitsgründen ist es bei jedem Reifenwechsel unerlässlich, die Räder an allen vier Positionen auszuwuchten", bekräftigt Peter Groß vom Reifen- und Autoservice-Dienstleister Vergölst anlässlich der bevorstehenden Umrüstsaison.

Dies sei auch eine dringende Empfehlung der Automobilindustrie, so der Reifenexperte. Denn selbst eine nur minimale Unwucht der Räder könne schnell zum Problem werden: „Wird die Unwucht nicht beseitigt, hat dies negative Auswirkungen auf das Fahrzeug und den Fahrkomfort. Durch die entstehenden Vibrationen verschleißen dann die Stoßdämpfer, Gummilager, Achs- und Lenkungsteile sowie die Reifen wesentlich schneller. Und schon eine Unwucht von zehn Gramm führt dazu, dass während der Fahrt Kräfte von zweieinhalb Kilogramm wie Hammerschläge auf das Auto einwirken. Das Lenkrad vibriert und im Innenraum des Fahrzeugs können dröhnende Geräusche auftreten", so Peter Groß.

Um solche Gefahren im Keim zu ersticken, arbeiten gut ausgestattete Reifen- Fachhandelsbetriebe mit modernen Wuchtmaschinen, mit denen sich die Unwucht exakt ermitteln und ausgleichen lässt. „Das ist nicht nur bei der Erstmontage der Räder notwendig, sondern bei jedem Reifenwechsel, denn der Profilverschleiß verändert auch das Laufverhalten der Reifen", erläutert Peter Groß. Sommerreifen mit einer Profiltiefe von weniger als drei Millimeter sollten seiner Meinung nach gar nicht mehr verwendet werden. „Die gesetzliche Mindestprofiltiefe liegt zwar bei 1,6 Millimeter, doch um auch bei Nässe noch vernünftigen Grip zu haben und gegen Aquaplaning gewappnet zu sein, reicht das nicht aus", so der Reifenexperte. (dpp-AutoReporter)

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