Bernhard Mattes kämpft um Fiesta-Produktion

26. März 2014

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Der Ford Fiesta soll auch in seiner achten Generation Kölner bleiben. Um den Produktionsstandort des Nachfolgemodells des erfolgreichen Kleinwagens Fiesta gibt es einen konzerninternen Wettbewerb, der bis Jahresende entschieden werden soll. Deutschlandchef Bernhard Mattes sagte in einem Interview mit der „Wirtschaftswoche", dass die Chancen gut seien, auch die achte Generation ab 2017 wie bisher mit 4000 Mitarbeitern in Köln zu produzieren. Er wolle die Produktion nicht in Billiglohnländer wie Rumänien verlagern.

Allerdings macht Ford eine erneute Entscheidung für Köln auch von weiteren Zugeständnissen des Betriebsrates und der externen Zulieferer abhängig. Die Produktion müsse noch einmal kostengünstiger werden, um Mehrkosten durch die höhere Emissionsgrenzwerte auffangen zu können, betont Mattes. Dieser erhöhte Aufwand lasse sich im scharfen Wettbewerbsumfeld nicht einfach durch höhere Preise an die Kunden weitergeben. (dpp-AutoReporter/wpr)

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