Bessere Luft: Ford kündigt Maßnahmenpaket an

1. August 2017

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Anläßlich der ersten Sitzung des ‚Nationalen Forums Diesel‘,
zu dem die Bundesministerien für Verkehr und Umwelt eingeladen
haben, kündigt Ford ein eigenes Maßnahmenpaket an, um die
Luftqualität in den am stärksten belasteten städtischen Gebieten
zu verbessern.

Ford startet eine Umweltinitiative für Kunden aller Marken, die
ein Fahrzeug der Euro-Norm 1, 2 oder 3 besitzen, das bis 2006
zugelassen wurde. Ford zahlt diesen Kunden einen modellabhängigen
Umweltbonus zwischen 2000 und 8000 Euro, wenn sie noch in diesem Jahr
ein neues Ford-Fahrzeug ihrer Wahl kaufen. Die Ford-Händler
übernehmen die Verschrottung der Altfahrzeuge für den Kunden
kostenlos, um diese Fahrzeuge dauerhaft aus dem Verkehr zu ziehen.

„Wir atmen alle die gleiche Luft. Deshalb teilen wir die
Bedenken bezüglich der Luftqualität in den Stadtgebieten und
glauben, dass das Paket, das wir heute ankündigen, einen bedeutenden
Beitrag zur Verbesserung der Situation leisten kann. Über die
Weiterentwicklung unserer Fahrzeuge hinaus sind wir davon überzeugt,
dass die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Städten und Kommunen
und echte Innovationen die Luftqualität entscheidend verbessern
können - auch kurzfristig. Keine Maßnahme sollte ungeprüft
bleiben", sagt Wolfgang Kopplin, der stellvertretende
Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH und
Geschäftsführer Marketing und Vertrieb.

Viele Gespräche, die Ford in der letzten Zeit mit Vertretern
großer Städte geführt hat, haben das Unternehmen motiviert, ein
Bike-Sharing-Programm für seine Kunden aufzusetzen. Ford schenkt
überdie Ford-Partner 100.000 Kunden eine einjährige Mitgliedschaft
bei ‚Call a Bike‘, dem Fahrradverleihsystem der Deutschen Bahn
Connect, Tochter der Deutschen Bahn AG. Diese Initiative erweitert
die langjährige, erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen der Deutschen
Bahn Connect und Ford im Bereich Carsharing.

„Neben dem Individualverkehr und der Nutzung von Bike-Sharing in
den Städten sehen wir in der Verringerung der Emissionen durch den
Güterverkehr eine weitere Möglichkeit, die Luftqualität in den
Stadtgebieten zu verbessern", sagt Kopplin.

Die beschriebenen Maßnahmen werden durch eine bereits im Juni
2017 verkündete Initiative flankiert: Ford und die StreetScooter
GmbH, eine Tochtergesellschaft der Deutschen Post DHL Group, haben
eine Partnerschaft zur Fertigung batterie-elektrischer
Lieferfahrzeuge angekündigt. Bis Ende 2018 werden 2500 dieser
Fahrzeuge im innerstädtischen Lieferverkehr der Deutschen Post DHL
Group zum Einsatz kommen. Damit entsteht durch dieses
Gemeinschaftsprojekt der größte Hersteller von den
batteriebetriebenen mittelschweren Lieferfahrzeugen in Europa.

„Während wir ständig an der Verringerung der Emissionen
unserer Fahrzeuge arbeiten, glauben wir, dass es viele neue Wege
gibt, um industrieübergreifend innovativ zusammenzuarbeiten. Wie
andere Innovations-Industrien auch müssen wir eine Kultur der
gemeinsamen Erneuerung schaffen und wir würden einen offenen und
faktenbasierten Austausch mit allen Beteiligten sehr begrüßen, um
gute, schnelle Antworten auf die aktuellen Fragestellungen zu
finden", sagt Kopplin. (dpp-AutoReporter/wpr)

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