Betriebssystem Android Auto für kommende Volvo

27. Juni 2014

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Volvo kündigt an, das Smartphone-Betriebssystem Android in seinen kommenden Autos anzubieten. Dazu sind die Schweden der Open Automotive Alliance - der weltweiten Allianz führender Technologie- und Automobilunternehmen zur Integration der Android-Plattform in Fahrzeugen - beigetreten und will seinen Kunden Zugang zur weltweit beliebtesten, von Google entwickelten Smartphone-Plattform öffnen. Der neue Volvo XC90, der im Oktober seine Weltpremiere feiert, wird als erstes Fahrzeug des schwedischen Premium-Herstellers darüber verfügen. Die Integration von Android Auto in das Infotainment-System künftiger Volvo Fahrzeuge soll das Fahr- und Komforterlebnis an Bord weiter steigern. Features und Services, die Android-Nutzer von ihren Smartphones und Tablets kennen, sind damit in Zukunft praktisch und sicher über den großen Volvo Touchscreen auf der Mittelkonsole zugänglich.

„Google rückt den Nutzer in den Mittelpunkt und entwickelt Techniken, die das tägliche Leben der Menschen erleichtert. Dies macht Android Auto zur perfekten Ergänzung eines Volvo", erläutert Håkan Samuelsson, Präsident und CEO von Volvo Cars: „Die Lösung erlaubt eine besonders reibungslose und leichte Einbindung mobiler Geräte in das Fahrzeug und zu unseren bereits bestehenden Konnektivitäts-Diensten und Applikationen dar".

Die Interaktion zwischen Android Auto und dem neuen Bediensystem von Volvo soll die Innenräume kommender Modelle zu einfach bedienbaren High-Tech-Umgebungen machen. Nutzer erhalten über Android Auto Zugang zu Google Search, Google Maps, Google Play Music und speziell adaptierten Apps von Drittanbietern wie etwa Spotify. Alle Smartphone-basierten Apps lassen sich per Sprachsteuerung sowie über die Bedientasten am Lenkrad und über den Touchscreen steuern - sichere und einfache Bedienung garantiert. Der große Tablet-artige Volvo Touchscreen im Hochformat bietet Fahrern und Passagieren die Möglichkeit, sowohl die Volvo Inhalte als auch die Funktionen von Android Auto gleichzeitig auf dem Bildschirm darstellen zu können. Ein Umschalten zwischen den beiden Ansichten ist nicht erforderlich. (dpp-AutoReporter/wpr)

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