Bilanz: Opel feiert gelungenes Comeback in den Motorsport

29. Oktober 2013


Was für eine packende erste Saison nach dem Comeback von Opel im Motorsport! Gleich mit zwei Markenpokalen ist der deutsche Hersteller 2013 zurück auf die nationale Bühne gekommen. Mit dem 300 PS starken Opel Astra OPC setzen die Rüsselsheimer ihre große Tourenwagentradition fort. Im Rahmen der VLN Langstreckenmeisterschaft startete der Astra OPC Cup insgesamt neunmal auf der legendären Nürburgring-Nordschleife. Zwei Piloten teilen sich jeweils einen Astra bei den Marathonrennen durch die Grüne Hölle. Beim Saisonfinale am vergangenen Wochenende setzte sich schließlich Mario Merten an der Seite von Jürgen Nett mit 29 Punkten Vorsprung gegen seine härtesten Rivalen Jannik Olivo und Elmar Jurek durch.Beim Saisonabschluss des ADAC Opel Rallye Cups fielen gleich drei Entscheidungen. Rund um Passau driftete die ADAM-Meute bei der 3-Städte-Rallye um Gesamtsieg (Markus Fahrner), Juniorwertung (Marijan Griebel) sowie zwei Gratis-Startplätze in einem nigelnagelneuen Opel ADAM R2 für die Saison 2014. Von den fünf Youngstern – Christian Allkofer, Timo Broda, Dominik Dinkel, Marijan Griebel und Fabian Kreim – konnten sich schließlich Griebel und Kreim bei der Fahrersichtung durchsetzen. Beide Nachwuchspiloten steuern daher im kommenden Jahr einen bei Holzer Rennsport in Augsburg vorbereiteten ADAM R2. Gemeinsam mit dem ADAC intensiviert Opel im neuen Jahr die Nachwuchsförderung im Rallye-Sport. Die jetzigen Cup-Fahrzeuge bleiben mit leichten Modifikationen im Rennen, und 14 neue ADAM stoßen hinzu. Der hoch attraktive Preis der Cup-Version bleibt mit 24.900 Euro plus Mehrwertsteuer für Fahrer bis 27 Jahre unverändert. Die Teilnehmer am Opel-Markenpokal werden ihre Autos wie schon in diesem Jahr direkt im Werk Eisenach in Empfang nehmen, wo der Opel ADAM gebaut wird. Übrigens der einzige Kleinwagen eines deutschen Herstellers, der auch wirklich made in Germany ist.Achtmal startet der Opel Rallye Cup im Rahmen des ADAC Rallye Masters 2014. Teilnahmeberechtigt sind Nachwuchspiloten bis 27 Jahre. Ältere Semester können außerhalb des Markenpokals mitfahren und werden in einer gemeinsamen Division im ADAC Rallye Masters gewertet. Diese lohnt es sich zu gewinnen, bekommt doch der Senior-Sieger am Saisonende einen neuen Serien-ADAM als Prämie! Im eigentlichen Opel Rallye Cup werden die Preisgelder erhöht: Der Pokalsieger erhält am Ende 30.000, der Zweitplatzierte 20.000 und der Dritte 10.000 Euro. Eine Juniorsichtung für ein Gratis-Cockpit 2015 rundet das Angebot ab. Attraktiver kann Motorsport für junge Fahrer kaum sein. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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