BMW Group liegt nach gutem dritten Quartal auf Kurs

5. November 2013


Die BMW Group konnte trotz eines weiterhin herausfordernden und volatilen Marktumfelds ihren Erfolgskurs im dritten Quartal und in den ersten neun Monaten fortsetzen und ihre Position als weltweit führender Hersteller von Premiumfahrzeugen behaupten. Der Konzernumsatz lag im Zeitraum Juli bis September mit 18.750 Millionen Euro (Vj.18.817/-0,4%) etwa in der Größenordnung des Vorjahres. Dies gilt auch für das Ergebnis vor Finanzergebnis (EBIT), das sich vor dem Hintergrund hoher Aufwendungen für Zukunftstechnologien, gestiegener Personalkosten sowie einer hohen Wettbewerbsintensität auf 1.928 Millionen Euro (Vj.: 2.002/-3,7%). Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich im dritten Quartal leicht auf 1.989 Millionen Euro(Vj.: 1.987/+0,1%). Der Konzernüberschuss stieg um 3,2 Prozent auf 1.330 Millionen Euro (Vj.: 1.289).In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2013 lag der Konzernumsatz bei 55.848 Millionen Euro (Vj.: 56.312/-0,8%). Das EBIT betrug 6.035 Millionen Euro (Vj.: 6.403/-5,7%), während das Ergebnis vor Steuern sich mit 6.024 Millionen Euro (Vj.: 6.043/-0,3%) etwa auf dem hohen Niveau des Vorjahres bewegte. Bis Ende September beläuft sich die EBIT-Marge im Konzern damit auf 10,8 Prozent. Der Konzernüberschuss legte um 3,0 Prozent auf 4.034 Millionen Euro (Vj.: 3.918) zu.Im Segment Automobile blieb der Umsatz im dritten Quartal mit 17.196 Millionen Euro (Vj.: 17.187/+0,1%) nahezu unverändert. Das EBIT belief sich angesichts der bereits erwähnten Aufwendungen für Zukunftstechnologien, gestiegener Produktions- und Markteinführungskosten und der teilweise schwachen Automobilmärkte in Europa auf 1.549 Millionen Euro (Vj.: 1.647/-6,0%). Die EBIT-Marge liegt damit bei 9,0 Prozent. Das Ergebnis vor Steuern belief sich auf 1.631 Millionen Euro (Vj.: 1.701/-4,1%).Die weltweiten Auslieferungen stiegen im dritten Quartal auf die neue Bestmarke von 481.657 (Vj.: 434.963) Fahrzeugen der Marken BMW, MINI und Rolls-Royce, was einem Plus von 10,7 Prozent entspricht. In den ersten neun Monaten erhöhten sich die Auslieferungen der BMW Group um 7,5 Prozent auf den neuen Höchstwert von 1.436.178 (Vj.: 1.335.502) Automobilen.Im Segment Motorräder lag der Umsatz im dritten Quartal bei 324 Millionen Euro (Vj.: 358/-9,5%). Weltweit wurden von Juli bis September trotz schwieriger Marktbedingungen mit 28.213 (Vj.: 26.755/+5,4%) ausgelieferten Motorrädern ein neuer Höchstwert erreicht.Trotz erster Anzeichen für eine Stabilisierung auf den europäischen Automobilmärkten dürfte das wirtschaftliche Umfeld in vielen Märkten auch in den kommenden Monaten volatil und herausfordernd bleiben. Insgesamt dürften die weltweiten Automobilmärkte im laufenden Jahr um 4,1Prozent wachsen.Angesichts der positiven Geschäftsentwicklung in den ersten neun Monaten bestätigt die BMW Group ihren Ausblick für das laufende Geschäftsjahr: „Wir sind nach dem guten dritten Quartal auf einem guten Weg, unsere Ziele für das Gesamtjahr zu erreichen. Wir streben im laufenden Geschäftsjahr weiterhin ein Absatzwachstum im einstelligen Prozentbereich und damit eine neue Bestmarke bei den Auslieferungen an. Das Konzernergebnis vor Steuern dürfte sich angesichts hoher Aufwendungen für neue Technologien und Modelle sowie Investitionen in das Produktionsnetzwerk in der Größenordnung des vergangenen Jahres bewegen“, erklärte BMW Chef Reithofer. (dpp-AutoReporter/hhg)

{ 0 comments… add one now }

Leave a Comment

Previous post:

Next post: