Bosch Coup: Elektro-Leihroller für Paris

18. Mai 2017

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Freiheit und Fahrspaß statt Staustress: Der eScooter-Sharing-Service
‚Coup‘ rollt ab Sommer 2017 durch den Stadtverkehr der
französischen Metropole. Statt sich in die überfüllte Metro zu
quetschen, lange einen Parkplatz zu suchen oder im Stauchaos rund um
den Triumphbogen festzustecken, können Pariser schnell und flexibel
durch die verkehrsgesättigte Hauptstadt rollern. 600 leihbare
eScooter von ‚Coup‘ sind ab diesen Sommer in der Stadt an der
Seine unterwegs. Reservieren, buchen, losfahren: Die Elektroflitzer
sind eine einfach nutzbare Alternative zu ÖPNV, zum eigenen Auto
oder Taxi in Paris.

 

Mit
der Expansion nach Frankreich geht Bosch einen weiteren Schritt, um
sich als Anbieter von vernetzten Mobilitätslösungen zu etablieren.
Als 100-prozentige Tochter der Robert Bosch GmbH startete der
eScooter-Sharing-Anbieter Coup im vergangenen Jahr in Berlin ein
neues Geschäftsfeld im Bereich Mobility Services. „Der Start von
COUP hat die Erwartungen übertroffen. Der Erfolg hat uns darin
bestärkt, den Sharing-Service in eine weitere europäische Stadt zu
bringen", sagt Dr. Markus Heyn, Mitglied der Geschäftsführung der
Robert Bosch GmbH.

 

Paris
ist eine der am dichtesten besiedelten Metropolen der Welt. Seit
Jahren hat die Stadt mit hoher Feinstaubbelastung, Parkplatznot und
Stau zu kämpfen. Roller etablieren sich dort mehr und mehr als
praktisches Fortbewegungsmittel. Mit elektrisch fahrenden
Sharing-Fahrzeugen, die on-demand verfügbar sind, will Coup den
Stadtverkehr noch mehr entlasten und deutlich ressourcenschonender
machen.

 

Insbesondere
junge Menschen wollen stressfrei im Stadtverkehr unterwegs sein, aber
nicht unbedingt ein eigenes Fahrzeug besitzen. „Urbane Mobilität
wird sich in den nächsten Jahren grundlegend verändern. Diesen
Wandel will Bosch mit Mobilitäts- und Servicelösungen mitgestalten
- und verstehen, welche Ansprüche Nutzer an diese Dienste haben",
sagt Heyn.

 

Jeder,
der einen Führerschein der Klasse B oder eine internationale
Fahrgenehmigung besitzt und über 21 Jahre alt ist, kann den Service
nutzen. Mit der dazugehörigen App finden Nutzer problemlos den
nächstgelegenen eScooter, reservieren ihn, buchen und können direkt
losfahren - ein Schlüssel ist nicht erforderlich. Ein Helm sowie
zwei austauschbaren Batterien befinden sich unter dem Sitz. Das
Aufladen der Akkus übernimmt Coup, der Kunde muss sich um nichts
kümmern. Die mit Ökostrom betriebenen Roller fahren mit einer
Geschwindigkeit von bis zu 45 km/h und können in extra dafür
vorgesehenen Zonen innerhalb des Geschäftsgebiets von Coup
abgestellt werden. Das Preismodell in Paris ist wie in Berlin einfach
und für die Nutzer gut kalkulierbar - abgerechnet wird in
30-Minuten-Schritten, sogenannten Rides. Für eine Fahrt berechnet
Coup in Paris vier Euro, danach fällt für jede angefangene zehn
Minuten-Einheit ein Euro an.

 

Die
Elektroroller des asiatischen Startups Gogoro (gegr. 2011) erreichen
Tempo 45 km/h, so dass sie von allen Pkw- oder
Zweirad-Führerscheininhabern ab 21 Jahren genutzt werden können.
Unter dem Sitz ist Platz für einen Helm sowie die zwei
austauschbaren Batterien. Im Zuge des Ausbaus soll später auch ein
zweiter Helm angeboten werden. Die Reichweite des eScooters beträgt
rund 100 km. Der Kunde muss sich um das Aufladen nicht sorgen, denn
das wird durch Coup erledigt. Das Preismodell setzt auf einfache
Flatrate-Tarife mit 3 Euro für 30 Minuten oder 20 Euro für den
ganzen Tag. Zentrales Steuerungselement ist die zugehörige App. Über
sie lassen sich die eScooter intuitiv finden, reservieren und
bezahlen. Auch das Öffnen des Helmfachs und das Starten erfolgen per
Smartphone, das über Bluetooth mit dem eScooter verbunden ist.
(dpp-AutoReporter/wpr)

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