Bosch eClutch: Stop&Go im ersten Gang ohne treten der Kupplung

12. August 2013


Ohne Automatik kann ein Stau doppelt anstrengend sein. Grund ist das ewige Wechselspiel zwischen Kupplung, Gas und Bremse. Mit der eClutch von Bosch können Fahrer eines Handschalters zukünftig auch ohne Kupplung im Stop&Go-Verkehr anfahren: komfortabel wie mit einem Automatikgetriebe nur mit Bremse und Gaspedal – ohne den Motor versehentlich abzuwürgen. Die elektronisch geregelte Kupplungsbetätigung schließt die Lücke zwischen Automatik- und Handschaltung. Darüber hinaus ermöglicht die eClutch die spritsparende Segelfunktion. Die Kupplung trennt ohne Zutun des Fahrers den Motor und das Getriebe, wenn dieser kein Gas gibt. Dann schaltet sich der Motor ab und damit vermindert sich der Realverbrauch um durchschnittlich zehn Prozent.Preislich kann die eClutch deutlich unter einem konventionellen Automatikgetriebe angesiedelt werden und ist damit im preislich hart umkämpften Kleinwagensegment eine echte Alternative. Der Unterschied zur vollwertigen Automatik: Durch die eClutch wird nicht das Getriebe sondern nur die Kupplung automatisiert. Somit sendet das Kupplungspedal nur noch ein elektrisches Signal an einen Aktuator, der dann die Kupplung bestätigt.Der Vorgang hinter der Segelfunktion mit Start/Stopp ist simpel: Das Bosch-System erkennt, wann der Fahrer vom Gas geht, kuppelt aus und verhindert zusätzlich, dass der Motor Kraftstoff verbraucht. Diesen Effekt können Fahrer schon heute ansatzweise manuell simulieren, indem sie bergab auskuppeln. In Zukunft wird das System diese Funktion automatisch übernehmen und zusätzlich noch den Motor abschalten. Technisch ist das anspruchsvoll, aber lohnenswert: Der Spritverbrauch wird dadurch um zehn Prozent sinken. (Auto-Reporter.NET)

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