Bosch errichtet neue Firmenzentrale in Moskau

17. März 2011


Die Bosch-Gruppe beginnt mit den Bauarbeiten für ihre neue Russland-Zentrale, die auch Aufgaben für weitere GUS-Staaten koordinieren wird. In einer Wirtschaftszone am Stadtrand von Moskau in unmittelbarer Nähe des Flughafens Sheremetjevo werden zwei miteinander verbundene sechs- und elfstöckige Gebäude entstehen. Für das Projekt sind bis 2013 Investitionen von mehr als 100 Millionen Euro vorgesehen. Die Neubauten mit einer Nutzfläche von insgesamt 57.000 Quadratmetern sollen Mitte 2013 bezugsfertig sein. Rund 700 Bosch-Mitarbeiter werden dann dort arbeiten.

In dem neuen Gebäude sollen die Vertriebs-, Kundendienst- und Schulungsaktivitäten für Kraftfahrzeugtechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter und Gebäudetechnik zusammenfassen werden. Sie waren bislang auf vier Standorte im Raum Moskau verteilt. Auf diese Weise will das Unternehmen Kunden nicht nur effizienter betreuen, sondern auch Kosten herunterfahren. „Dieses Investitionsprojekt zeigt unser Vertrauen in den russischen Markt und seine weiteren Wachstumschancen. Innovationen spielen für uns eine sehr wichtige Rolle, deshalb kommt dem Trainingsbereich für Kunden und Mitarbeiter am neuen Standort besondere Bedeutung zu“, sagte René Schlegel, Leiter der russischen Bosch-Regionalgesellschaft, anlässlich des ersten Spatenstichs. Der Baubeginn war ursprünglich für 2009 vorgesehen, wurde jedoch wegen des Markteinbruchs in der Wirtschaftskrise verschoben. (Auto-Reporter.NET/sr)

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Stefanie März 17, 2011 um 15:02 Uhr

Schön, dass es noch Firmen gibt, denen es so gut geht, dass sie in diesem Ausmaß investieren können. Noch schöner wäre natürlich gewesen, Bosch würde in Deutschland bauen und neue Arbeitsplätze schaffen.

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