Bosch unterstützt Service und Reparatur von Hybridfahrzeugen

23. Juli 2010

Weltweit haben derzeit zwei Prozent aller neu zugelassenen Autos Hybridantrieb. Innerhalb der nächsten zehn Jahre soll ihr Anteil auf etwa sieben Prozent steigen. Kfz-Werkstätten werden also immer häufiger mit dieser Antriebstechnik konfrontiert. Das stellt neue Anforderungen an das Fachwissen und die Fähigkeiten der Mechaniker. Der Doppelantrieb der Hybridfahrzeuge macht die Fehlersuche aufwändiger, und auch der sichere Umgang mit hohen elektrischen Spannungen und Stromstärken erfordert spezielle Kenntnisse. Für die Kfz-Werkstätten bietet die neue Technik auch die Chance, sich frühzeitig als kompetenter Fachbetrieb zu etablieren. Bosch gibt Unterstützung mit Diagnosesystemen, aktuellen technischen Daten und praxisorientierten Schulungen.

Bei der Entwicklung neuer Komponenten für die Hybridtechnik war Bosch von Anfang an mit dabei und ist heute Erstausrüstungslieferant für die Hybrid-Fahrzeugtechnologie. Auch die Anforderungen der Werkstätten sind dabei im Blickfeld. So entwickelten die Stuttgarter bereits einen speziellen Handheld-Tester FSA 050 für die Arbeit an Hochvoltsystemen, der über Funk mit den Basisgeräten der Fahrzeug-Systemanalyse FSA 7er-Reihe kommuniziert. Der Tester lässt sich auch als Stand-Alone-Gerät einsetzen. Erstmalig vorgestellt wird der neue Handheld-Tester im September 2010 auf der Automechanika in Frankfurt/Main.

Bereits jetzt sind in der Bosch-Werkstattsoftware Esitronic die technischen Daten und Diagnose-Werte für gängige Hybridfahrzeuge abrufbar. Eine Komplettabdeckung bei der Steuergerätediagnose gibt es für Toyota Prius II und ab Juli 2010 auch für das Modell Prius I. Im Oktober 2010 folgen der Toyota Prius III und die Honda-Modelle Civic 2 und Insight. Bei jeder vierteljährlichen Aktualisierung werden weitere neue Modelle hinzukommen.

Damit die Werkstattmitarbeiter mit den neuen Anforderungen eines modernen Hybridfahrzeugs Schritt halten können, bietet Bosch die neue Schulung „Fachkundiger für Arbeiten an HV-eigensicheren Fahrzeugen“ an. Erfahrene Trainer vermitteln Fachwissen zur Beherrschung der neuen Hochvolttechnik in Theorie und Praxis sowie zu Grundlagen, Hybridkomponenten, Antriebskonzepten und zur Steuerungselektronik. Zudem steht die Technische Hotline von Bosch den Werkstätten für Fragen zur Hybridfahrzeugtechnologie zur Verfügung. Damit ist die Werkstatt fit für den Zukunftsmarkt mit Service- und Reparaturarbeiten an Hybridfahrzeugen.(auto-reporter.net/wr)

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