Bundesratspräsident Stephan Weil besucht VW in Brasilien

23. März 2014

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Der niedersächsische Ministerpräsident und Bundesratspräsident Stephan Weil hat heute mit einer 50-köpfigen Wirtschaftsdelegation das brasilianische Volkswagen Werk in Anchieta besucht. Dr. Michael Macht, Mitglied des Vorstands der Volkswagen Aktiengesellschaft, Bereich Konzern Produktion, und Thomas Schmall, Präsident von Volkswagen do Brasil, haben den Gästen aktuelle Projekte in Brasilien und Südamerika sowie die modernen Produktionsprozesse des Werks vorgestellt. Weitere Programmpunkte: Weil und seine Delegation informierten sich über das Volkswagen SENAI Berufsbildungszentrum und soziale Projekte des Volkswagen Konzernbetriebsrats.

„Brasilien ist und bleibt ein wesentlicher Eckpfeiler unserer Konzernstrategie. Bis 2018 investiert der Volkswagen Konzern 3,6 Milliarden EUR in neue Produkte und Technologien in Brasilien. Einen Schwerpunkt bildet dabei die umweltfreundliche Produktion an unseren brasilianischen Standorten", erläuterte Macht in Anchieta.

Schmall ergänzte: „Das Investitionsprogramm unterstreicht unser Vertrauen in den brasilianischen Markt. Wir treiben damit die Modernisierung der Volkswagen Modellpalette zügig voran, um die Wünsche unserer brasilianischen Kunden noch besser zu erfüllen."

Dafür steht insbesondere der Volkswagen up!, der im Werk Taubaté vom Band läuft und seit Februar 2014 auf dem brasilianischen Markt erhältlich ist. In seinem Segment setzt er Maßstäbe in Sachen Sicherheit, Leistung und Kraftstoffverbrauch. Und dafür steht auch der Golf, der ab 2015 im Werk Curitiba gebaut wird.

Die Delegation besichtigte auch das Volkswagen SENAI Berufsbildungszentrum im Werk Anchieta. Der Nationale Dienst für die industrielle Ausbildung, kurz SENAI, fördert die berufliche Aus- und Weiterbildung innerhalb der Industrie. Er ist in allen Bundesstaaten Brasiliens mit mobilen und stationären Ausbildungseinrichtungen aktiv. Volkswagen kooperiert bei der Aus- und Weiterbildung mit SENAI. Das Volkswagen SENAI Ausbildungsmodell war das erste, das vor Ort die duale Berufsausbildung anbot und setzt seitdem Maßstäbe in der brasilianischen Industrie. In den letzten 40 Jahren wurden dort bereits über 6.000 Facharbeiter ausgebildet. Im Volkswagen SENAI Berufsbildungszentrum werden zurzeit jährlich ca. 60 Auszubildende qualifiziert. Zwölf Lehrer vermitteln in 19 Klassenräumen und Labors den Schülern Theorie und Praxis.

Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs war das soziale Projekt „A Chance to Play", das im Januar 2013 in Brasilien gestartet wurde. Die gemeinsame Initiative des Volkswagen Konzernbetriebsrats und des Kinderhilfswerkes „Terres des Hommes" engagiert sich für Kinder an Volkswagen Standorten weltweit. Uwe Fritsch, Mitglied des Weltkonzernbetriebsrats und Valdir Freire, Vize-Präsident des brasilianischen Konzernbetriebsrates, enthüllten während des Besuchs eine Schiefertafel für das Projekt „A Chance to Play". In Brasilien fördert das Erfolgsprogramm insgesamt zwölf soziale Projekte im Umkreis der Volkswagen Werke. Die Projekte werden durch Mitarbeiterspenden aus der ganzen Welt unterstützt. Die Projekte bieten benachteiligten Kindern Sport-, Spiel und Lernangebote und ermöglichen Ihnen so Entwicklungs- und Entfaltungsmöglichkeiten. (dpp-AutoReporter)

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