Cabrio parken: Verdeck offen lassen?

19. Juni 2017

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An schönen Sommertagen eine Spritztour im offenen Cabriolet -
Genuss pur. Doch irgendwann endet die Fahrt, und das Auto muss
geparkt werden. Damit die mobile Terrasse samt Wertgegenständen nicht zur leichten Beute für
Diebe wird, rät die HUK-Coburg Versicherung den 2,1 Millionen Cabriofahrenden,
die laut Kraftfahrt-Bundesamt auf Deutschlands Straßen unterwegs
sind, darauf zu achten, wo man parkt.

Letztlich entscheidet der Abstellplatz darüber, ob das Verdeck
offen bleiben kann oder geschlossen werden sollte. Autobesitzer mit
einer abschließbaren Einzelgarage können das Thema Verdeck getrost
vergessen, wenn sie ihren Pkw dort parken. Mehr Vorsicht ist bei
Tiefgaragen geboten, die für viele Personen frei zugänglich sind.
Hier gelten dieselben Regeln wie auf der Straße: Wer sein Kabriolett
mal eben abstellt, um beim Bäcker ein paar Brötchen zu kaufen, kann
das Verdeck offen lassen; wer allerdings für ein paar Stunden oder
noch länger parkt, sollte das Dach schließen. Gleiches gilt bei
einer Urlaubsfahrt in Länder, in denen besonders häufig Autos
gestohlen werden - laut dem Versicherer zum Beispiel Polen,
Tschechien oder auch Italien.

Fazit: CabrioletfahrerInnen, die ihr Verdeck schließen, können
in punkto Versicherungsschutz nie etwas falsch machen. Wer es offen
lässt und Langfingern dadurch leichtfertig den Diebstahl ermöglicht,
muss mit Konsequenzen rechnen. Es kann sein, dass die
Teilkasko-Versicherung den Schaden nicht in vollem Umfang übernimmt.
Zudem gibt es einen ganz pragmatischen Grund für ein geschlossenes
Verdeck: Nach einem Regenguss Sitze und Teppichboden des Zweisitzers
zu trocknen, macht deutlich weniger Spaß als eine Spritztour an
schönen Sommertagen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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