Daimler Arbeitsdirektor Wilfried Porth: „Missbrauch bei Werkverträgen wird abgestellt“

2. Oktober 2013


Wilfried Porth, Personal-Vorstand und Arbeitsdirektor vom Daimler, hat in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung betont, dass ein bekannt gewordener Missbrauch bei Werkverträgen selbstverständlich abgestellt wird, er Gesetzesänderungen aber ebenso ablehne wie eine Mitbestimmung von Betriebsräten beim Abschluss von Werkverträgen.„Ich vertraue den Politikern, dass sie sich vor Gesetzesänderungen die Tragweite ihrer Entscheidung bewusst machen. In der Metall- und Elektrobranche kann man bei wenigen Einzelfällen“, so Porth, „ auch nicht von Auswüchsen sprechen. Wenn bei Werkverträgen höhere Tariflöhne festgelegt werden, steigen die Kosten. Dies muss in anderen Bereichen wieder aufgefangen werden, um die Wettbewerbsfähigkeit nicht zu gefährden.“Zu mehr Mitspracherecht der Gewerkschaften äußerte sich Wilfried Porth ebenfalls sehr kritisch: „Das greift massiv in die unternehmerische Freiheit ein – auch bei den Werkvertragsnehmern.“ (Auto-Reporter.NET/hhg)

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