Datenbrille im Check bei Computer Bild: Google Glass fasziniert bereits als Prototyp

6. September 2013


Der amerikanische Suchmaschinenriese Google bringt 2014 die Datenbrille Glass auf den deutschen Markt. Fotos und Videos funktionieren über Sprachbefehle. Die Experten von COMPUTER BILD haben einen der raren Prototypen ausprobiert.Die Ausstattung erinnert an ein Handy: Glass verfügt über 16 Gigabyte Speicher, WLAN, Bluetooth sowie eine integrierte Kamera, die Fotos mit 5 Megapixeln aufnehmen und Videos in 720p-Auflösung drehen kann. Das Besondere ist jedoch die Sprachsteuerung: Mit dem Befehl „Ok Glass“ aktiviert der Nutzer die Sprachsteuerung der Brille – und die funktionierte im COMPUTER BILD-Check erstaunlich gut. Vorgegebene Befehle zum Fotografieren und Navigieren gelingen sofort. Bisher reagiert das System allerdings nur auf englische Kommandos. Alternativ lässt sich Glass auch per Tippen und Wischen auf dem Touchpad am rechten Bügel steuern. Außerdem aktiviert ein Kopfschwenk um 30 Grad die Datenbrille. Besonders innovativ: Die Brille überträgt den Ton durch Vibrationen am rechten Bügel über den Schädelknochen. Das Display ist auf Augenbrauenhöhe in der Brille angebracht. Die Inhalte erscheinen so, als würde man einen 25-Zoll-Monitor aus etwa zwei Metern Entfernung betrachten. Sowohl das Design als auch die Bedienung beim Gehen sind allerdings gewöhnungsbedürftig. Glass funktioniert außerdem nur mit einem Android-Smartphone oder einem iPhone. Denn die unterstützen die Brille bei bestimmten Funktionen, wie beispielsweise bei der Navigation. Die Verbindung via Bluetooth oder über Googles App MyGlass klappt völlig problemlos. Glass soll 2014 in Deutschland erscheinen – voraussichtlich zum Preis eines Mittelklasse-Smartphones. Bisher sind die Funktionen von Glass allerdings auf US-Bürger zugeschnitten. Bleibt abzuwarten, was die Datenbrille bei Marktstart im Jahr 2014 können wird. Faszinierend ist das neue Gadget auf jeden Fall. (Auto-Reporter.NET)

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