Der neue VW e-up! ist Effizienz-Weltmeister

4. September 2013


Volkswagen lädt das Modellspektrum mit einem neuen extrem effizienten Elektrofahrzeug auf: dem neuen e-up!. Das Elektroauto debütiert auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt und steht bereits ab Oktober bei den VW-Händlern. Der Grundpreis einschließlich Batterie beträgt 26.900 Euro. Die Wolfsburger hoffen, dass ihr erster Stromer vielleicht nicht auf Anhieb, aber doch nach weiteren Verbesserrungen in der Lade-Infrastruktur zum ersten „Volks-Elektroauto“ wird.   Mit dem e-up! startet ein Elektrofahrzeug der neuesten Generation, das dank innovativer Detaillösungen besonders sparsam mit der eingesetzten Energie umgeht. So verbraucht der e-up! lediglich 11,7 kWh/100 km. Bei einem durchschnittlichen Strompreis von 25,8 Cent (Deutschland, 2013) kosten 100 Kilometer Fahrt nur noch 3,02 Euro. Die wegweisende Effizienz des e-up! ist auf den für ein Auto dieser Größe sehr guten cw-Wert von 0,308, einen optimierten Rollwiderstand, die generell sparsamen Antriebskomponenten, das hochwirksame Rekuperationssystem und innovative Ausstattungsmodule wie eine besonders sparsam arbeitende Klimaautomatik zurückzuführen. Die antriebstechnische Zentrale des neuen Hightech-Kleinwagens bilden ein kompakter Elektromotor mit 60 kW / 82 PS, die im Wagenboden zwischen den Achsen integrierte Lithium-Ionen-Batterie und die Leistungselektronik. Übertragen wird die Antriebskraft über ein 1-Gang-Getriebe auf die Vorderräder. Die Reichweite des 130 km/h schnellen e-up! beträgt im NEFZ-Zyklus 160 Kilometer. Die Reichweite des rein elektrischen Viersitzers lässt sich über drei unterschiedliche Fahrprofile und fünf Rekuperationsstufen beeinflussen. Bei einem ersten, kurzen Trip auf den Straßen rund um Wolfsburg konnte das Fahrkonzept des e-up! voll überzeugen und könnte nach dem bislang äußerst schwachen Absatz der Stromer diejenigen überzeugen, die über einen eigenen Stromanschluss zum Aufladen verfügen, in der Regel nicht mehr als 50 – 60 Kilometer am Tag fahren und natürlich nicht ganz unbetucht sind. Denn wenn auch im Laufe des Autolebens sich durch die erheblich niedrigeren Unterhaltskostm quasi der Kaufpreis reduziert, dürfte der e-up! - wohl privat eher als Zweitwagen gefragt sein – selbst mit Abschreibung für Gewerbetreibende oder Pflegedienste ohne staatliche Unterstützung immer noch zu teuer sein. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)
                                       

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