Detroit 2017: Premiere des Kia Stinger

12. Januar 2017

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Die Sportlimousine Kia Stinger feiert auf der ‚North American International Auto Show‘ (NAIAS, bis 22. Januar) ihre Weltpremiere. Das fünfsitzige Fließheckmodell ist das bisher leistungsstärkste in der Kia-Geschichte und setzt einen neuen Impuls in einem Segment, das zurzeit vor allem durch Modelle europäischer Automobilhersteller geprägt wird. Der Kia Stinger wird och in diesem Jahr mit verschiedenen Motorisierungen und Antriebsvarianten sowie einer luxuriösen Komfortausstattung angeboten.

Waren die Koreaner bisher dafür bekannt, Qualitätsautos für den Massenmarkt zu produzieren, wollen sie nun einen begehrenswerten ‚Gran Turismo‘ anbieten - kraftvoll, luxuriös, wendig, leise. Und mit Platz für fünf komfortable Sitzplätze und Reisegepäck bieten.

Prägend für den Auftritt sind die voll auf den Heckantrieb zugeschnittenen Fließheck-Proportionen mit langer Motorhaube und kurzem Frontüberhang, breiter Spur und einem langem Radstand, der das großzügige Interieur ermöglicht, einem ausgeprägtem Hecküberhang und starken Schultern. Der 4,83 Meter lange und 1,87 Meter breite Koreaner will aber weniger als aggressiver Rennsportler, sondern eher als ein eleganter Athlet gegen die meist europäische Konkurrenz anstingen.

Die Aerodynamik des Modells wird durch eine Reihe von rein funktionalen Designelementen optimiert. Dazu gehören die seitlichen Lufteinlässe im Frontstoßfänger, die Kiemen an den vorderen Radhäusern, die glatte Unterbodenverkleidung und ein Heckdiffusor. In die Heckschürze sind vier ovale Auspuffendrohre integriert. An der Front wird der typische Kia-Kühlergrill in Tigernasen-Form von LED-Scheinwerfern flankiert.

Die tief liegende Kabine mit der stark geneigten Frontscheibe ist relativ weit hinten im Fahrzeug positioniert; der Innenraum verwöhnt die Insassen mit einer luxuriösen Ausstattung. Die bequemen, stark konturierten Sitze sind mit Bezügen aus sehr weichem Nappaleder erhältlich, und der Fahrersitz bietet durch elektrisch einstellbare Luftpolster in der Rückenlehne und den Seitenpolstern ein Maximum an Halt und Komfort.

Das markante Armaturenbrett bildet eine kraftvolle horizontale „Arbeitsebene" für den Fahrer. Schnelle und intuitive Orientierung bietet die Zentralkonsole, die klar in zwei Bereiche gegliedert ist: Oben befinden sich der groß dimensionierte Touchscreen und die Tasten des Infotainmentsystems, weiter unten die Bedienelemente der Klimaanlage. Zwischen den großen Rundinstrumenten mit Metalleinfassung und roten Zeigern liefert ein TFT-Farbdisplay leistungsrelevante Fahrdaten wie G-Kräfte in Kurven, Rundenzeiten und Motoröltemperatur. Darüber hinaus zeigt es Informationen des Bordcomputers, Benutzereinstellungen, Navigationshinweise und Diagnosemeldungen.

Zwei längs eingebaute, turboaufgeladene Benzindirekteinspritzer werden zur Wahl stehen: Einstiegsmotorisierung ist ein 2,0-Liter-Vierzylinder mit 188 kW/255 PS und einem maximalen Drehmoment von 353 Nm von 1400 bis 4000/min. Darüber rangiert ein 3,3-Liter-V6 Twin-Turbo mit 286 kW/365 PS (510 Nm zwischen 1300 bis 4500/min).

Der Kia Stinger ist mit einem achtstufigen Automatikgetriebe ausgestattet. Bei dieser schnell schaltenden und hocheffizienten Automatik setzt Kia erstmals einen Drehmomentwandler mit Fliehkraftpendel ein (Centrifugal Pendulum Absorber, CPA), der Drehschwingungen im Antriebsstrang reduziert und sonst eher bei Flugzeug- und Rennsportmotoren zu finden ist. Über Schaltwippen am Lenkrad lässt sich das Getriebe auch per Hand schalten. Und wie bei Fahrwerk und Lenkung kann der Fahrer mit der elektronischen Fahrmodus-Einstellung die Schaltmuster des Automatikgetriebes variieren. Dabei werden auch die Motoreinstellungen entsprechend angepasst.

Um leidenschaftlichen Fahrern ein spektakuläres Fahrerlebnis zu ermöglichen, ist der Stinger als erster Kia wahlweise mit Heck- oder Allradantrieb erhältlich. Das leistungsfähige Bremssystem mit Vierkolben-Bremssätteln vorn und Zweikolben-Bremssättel hinten stammt beim Topmodell von Brembo. Neueste Fahrerassistenzsysteme steigern die Sicherheit, und moderne Infotainment-Technologien sorgen für Information und Unterhaltung. Natürlich wird es auch an mehr oder minder helfenden elektronischen Features nicht fehlen. (dpp-AutoReporter/wpr)

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