Detroit Motor Show 2010: Erinnerungen an den Mini Moke

12. Januar 2010

„MINI hat sich trotz des schwierigen Geschäftsklimas des letzten Jahres gut geschlagen. 2009 haben wir weltweit 216,538 MINI verkauft, davon 45.225 in den USA. Das sind weltweit 6,8 Prozent weniger als im Vorjahr – ein beeindruckendes Ergebnis in Anbetracht der Herausforderungen des vergangenen Jahres“, sagte Ian Robertson, Mitglied des Vorstands der BMW AG für Vertrieb und Marketing, auf der Pressekonferenz in Detroit. Hintergrund: In den USA ging der Absatz im Vergleich zu 2008 um 16,4 Prozent zurück, allerdings in einem Segment, das insgesamt deutlich über 40 Prozent eingebüßt hat. „Daher sind wir sehr zufrieden mit dem Abschneiden von MINI in diesem schwierigen Jahr. Es war das zweitbeste Jahr seit der Einführung der Marke im Jahr 2002. Die USA sind nach wie vor der größte Einzelmarkt für MINI weltweit“, bestätigt Robertson.

Auf der lAA in Frankfurt im September 2009 hat die BMW Tochter zwei Fahrzeugkonzepte vorgestellt, die in Oxford produzieren werden: das MINI Coupé und den MINI Roadster. Zwei Neuzugänge, mit denen MINI nicht nur in den USA neue Kunden gewinnen wird. Und nicht zu vergessen, der MINI Crossover, der noch in diesem Jahr in Europa an den Verkaufsstart gehen wird – Anfang 2011 auch in den USA. „Der Crossover ist der erste MINI mit Allradantrieb, vier Türen, vier Einzelsitzen und etwa vier Metern Länge“, verrät Robertson schon heute. Dennoch das Potential für weitere MINI Konzepte scheint noch lange nicht ausgeschöpft zu sein. In Detroit gibt MINI einen ersten Eindruck davon, wie die Zukunft bei MINI aussehen könnte. „MINI steckt immer voller Überraschungen – und deswegen haben wir dieses Jahr den Sommer hier ins winterliche Detroit gebracht: Mit dem MINI Beachcomber Concept“, freut sich Robertson.

Als Inspiration für den MINI Beachcomber Concept dient offensichtlich der MINI Crossover, hier aber kombiniert mit der Idee einer absolut offenen Fahrzeugkarosserie. Was dabei herausgekommen ist, ist ein MINI mit robustem und vielseitigem Charakter, der für jedes Freiluftabenteuer zu haben ist. „Sein Robustheit und Vielseitigkeit erinnern an den Mini Moke, das Symbol für abenteuerlichen Fahrspaß in den 60er Jahren. Die robuste Anmutung, die geringe Zahl von Karosserieteilen und der reduzierte Innenraum spiegeln Elemente des Mini Moke wider. Unterstrichen wird diese Ähnlichkeit auch durch die Formensprache und markante Details wie den charakteristischen Kühlergrill“, erläutert Robertson. Dank seines neuen Allradsystems ALL4 und des flexiblen Interieurs soll der MINI Beachcomber Concept der ideale Begleiter für spontane und aktive Erlebnisse sein, glaubt man den Marketing-Experten.

Der MINI Beachcomber Concept ist etwa vier Meter lang, hat vier Einzelsitze und bietet eine Variabilität und Geräumigkeit, die beispielhaft ist. Mit Hilfe der intelligenten Leichtbautechnologie wurde der Schwerpunkt des Fahrzeugs gesenkt, um ein Maximum an Agilität sicherzustellen. Der MINI Beachcomber Concept kann auf Türen, ein klassisches Dach und weitere Karosserieelemente verzichten. „Hier geht ausschließlich um den intensiven Genuss des Offenfahrens. Dieses Fahrzeug macht die tagtäglichen Fahrten zu einem Abenteuer und das unter allen Bedingungen – ganz einfach deshalb, weil der MINI Beachcomber Concept seinen einzigartigen Charakter bei allen Straßen- und Wetterbedingungen beibehält. Bei schlechtem Wetter können Fahrer zwischen dem Stoffverdeck und den Leichtbautüren mit Dachelementen wählen“, erklärt Ian Robertson in Detroit. (auto-reporter.net/Peter Hartmann)

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