Deutsche Autobauer profitieren von Kauflust der Amerikaner

4. Mai 2011


Von der Kauffreude amerikanischer Autokunden profitierten im April die deutschen und US-Hersteller gleichermaßen. Angesichts der hohen Spritpreise entscheiden sich Amerikaner wieder häufiger gegen große Pick-ups und für effektivere Motorisierungen und kleinere Fahrzeuge. Inzwischen reagieren auch die amerikanischen Autobauer auf die Befindlichkeiten ihrer Kundschaft und haben Alternativen zu ihren schweren Geländegängern im Angebot.

Die amerikanischen Autobauer General Motors und Ford konnten ihr Monatsergebnis um 27 bzw. 16 Prozent steigern. Während der GM-Konzern rund 233.000 Fahrzeuge absetzte, brachte es Ford auf fast 190.000 Verkäufe.

Aber auch die Fahrzeuge der deutschen Hersteller stehen in der Gunst der amerikanischen Autokäufer ganz oben. So legte VW mit rund 28.500 Fahrzeugen um 23 Prozent zu; Porsche konnte seine Verkäufe sogar um 82 Prozent (rund 3.200 Fahrzeuge) steigern. Der Münchner Autobauer BMW verkaufte mit 18.800 Fahrzeugen neun Prozent mehr als im Jahr zuvor. Besonders stark gefragt war der MINI. Für den Kleinwagen der Bayern entschieden sich mehr als 6.400 Amerikaner. Das entspricht einem Plus zum Vorjahresmonat von 68 Prozent. Für MINI ein Rekordergebnis in den USA. (Auto-Reporter.NET/arie)

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