Deutsche Hersteller schneiden in den USA gut ab

3. Februar 2010

In den USA wurden im Januar mit 695.700 Light Vehicles (Cars und Light Trucks) sechs Prozent mehr Autos verkauft als im Vorjahresmonat. Das Niveau der Arbeitslosigkeit ist mit zehn Prozent zwar noch sehr hoch, die Anzeichen für eine Erholung auf dem Arbeitsmarkt mehren sich jedoch und die Stimmung der US-Verbraucher hat sich zum Jahresbeginn weiter aufgehellt.

Die deutschen Hersteller schnitten auf dem US-Markt erneut besser ab als ihre amerikanischen und asiatischen Konkurrenten. Mit insgesamt 56.760 Light Vehicles übertrafen sie das Vorjahresergebnis um 24 Prozent, damit konnten sie ihren Marktanteil um mehr als einen Prozentpunkt auf inzwischen über acht Prozent steigern. Alle deutschen Anbieter konnten überdurchschnittlich zulegen. Auch die US-Anbieter konnten im neuen Jahr ihre Verkäufe um 13 Prozent auf 317.700 Light Vehicles steigern. Die asiatischen Marken mussten dagegen einen Absatzrückgang von zwei Prozent hinnehmen – Toyota sogar um 20 Prozent.

Insbesondere auf dem Pkw-Markt, der angesichts gestiegener Kraftstoffpreise immer mehr an Bedeutung gewinnt, konnten die deutschen Hersteller mit ihrem auf diese Herausforderungen besonders zugeschnittenen Modellangebot im Januar 26 Prozent mehr Fahrzeuge absetzen und ihren Marktanteil um einen Prozentpunkt auf zwölf Prozent ausbauen. Im Light-Truck-Bereich steigerten sie ihren Anteil auf vier Prozent. Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA), betonte: „Diese Marktanteilsgewinne sind ein Beleg dafür, dass die deutschen Hersteller die richtigen Produkte anbieten, um gestärkt an der sich abzeichnenden Belebung auf dem US-Markt partizipieren zu können.“ (auto-reporter.net/pha)

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