Deutscher Pkw-Markt verbucht im Juni ein Minus von 4,7 Prozent

2. Juli 2013


Mit 282.913 neu zugelassenen Pkw und Kombi ging der deutsche Automarkt im Juni gegenüber dem Vorjahresmonat um 4,7 Prozent zurück. Nach sechs Monaten – nur im April gab es eine Zunahme – beträgt damit das Gesamtminus 8,1 Prozent. Der Anteil der gewerblichen Halter lag dabei mit 61,7 Prozent um 7,4 Promille unterhalb des Vorjahreswertes, die privaten Zulassungen gingen um neun Prozent zurück.Einen ähnlichen Rückgang verzeichnet die Nutzfahrzeugsparte. Im Juni gab es bei den Lkw (23.298) ein Minus von 6,5 und bei den Sattelzugmaschinen (2.242) ein Minus von 14,9 Prozent. Für die ersten sechs Monate betragen die rückläufigen Ergebnisse 9,7 bzw. 18,1 Prozent. Bei den Omnibussen hält sich der Halbjahres-Rückstand (-4,6%) ebenso in Grenzen wie bei der Motorrädern (-4,0%).Unter den Top Ten-Anbietern gab es im Juni immerhin fünf Hersteller, die ein positives Ergebnis erreichen konnten. Dies gelang Spitzenreiter VW (61.251) mit einem Plus von 1,6 Prozent, Ford (20.601/+8,8%), Skoda (16.223/+0,7%), Hyundai (10.698/+6,5%) und Seat (7.700/+26,7%), wobei die spanische VW-Tochter auch das erste Halbjahr mit einem satten Plus von 30,4 Prozent abschließen konnte.Wacker hielt sich noch der zweitplatzierte Mercedes (27.103/-2,4%), während Audi (23.661/-8,9%), BMW (21.316/-10,7%), Opel (19.965/-10,1%), Renault (6.945/-27,3%) und Toyota (6.832/-14,7%) bis auf die Ingolstädter zweistellige Rückgänge hinnehmen mussten und damit weit unter dem Durchschnitt blieben.Unter den französischen Anbietern hält allein Dacia (4.679/+5,3%) die Flagge nach oben, während die Talfahrt – wie auch bei Renault – bei Peugeot (5.258/-26,5%) und Citroen (5.058/-17,5%) weitergeht. Auch Fiat hatte mit einem Minus von 20,6 Prozent kein Erfolgs-Erlebnis, liegt zur Halbzeit mit einem Rückgang um 8,5 Prozent aber wenigstens im Bereich der Gesamt-Entwicklung. Kia (5.325/+8,0) dagegen marschiert weiter nach oben und auch Mazda (4.662/+7,7%) hält sich beachtlich, zumal beide nach sechs Monaten mit einem Plus von 4,8% bzw. 2,7 Prozent im schwarzen Bereich sind. (Auto-Reporter.NET/Hans H. Grassmann)

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