Donnerbolzen: neue Victory Magnum X-1 aus den USA

9. März 2015

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Schon die erst im Vorjahr präsentierte Victory Magnum gilt mit ihrem 21-Zoll-Vorderrad, dem tiefer gelegten Fahrwerk und dem tiefen Sitz als der extremste Custom-Bagger, den je ein Serienhersteller in sein Programm aufgenommen hat. Die brandneue Victory Magnum X-1 aber legt endgültig jede Zurückhaltung ab. Der jüngste Kofferträger aus dem Hause Victory fällt auf, wo immer er auftaucht - optisch, aber auch akustisch.

Es ist nicht allein der Sound des luft-/ölgekühlten Victory Freedom Motors mit 1731 cm³ Hubraum, der der Magnum X-1 die angemessene Aufmerksamkeit sichert, auch ihre serienmäßige Audio-Anlage spielt dabei eine entscheidende Rolle. Mit 200 Watt Leistung und nicht weniger als zehn Lautsprechern lässt sich das Fahrerlebnis durch Musikuntermalung steigern.

Die Magnum X-1 zeichnet sich wie ihr Schwestermodell Magnum durch die unverwechselbare Cobra-Hood-Verkleidung, voluminöse Hartschalenkoffer, niedrige Sitzhöhe (65 cm), das große Vorderrad und das flache Heck als reinrassiger Custom-Bagger aus. Darüber hinaus verleihen der X-1 jedoch zahlreiche Ausstattungsdetails eine noch individuellere Note und noch mehr Aufmerksamkeitswert. Dazu zählen unter anderem ihre aus dem Vollen gefertigten schwarzen Billet-Leichtmetallräder, ihre Custom-Lackierung in rot, schwarz und grau, sowie ihr LED-Projektionsscheinwerfer mit Rauchglasabdeckung. Sie wiegt trocken 353 Kilogramm, das zulässige Gesamtgewicht beträgt 595 kg; serienmäßig ist eine Sechsgangschaltung mit Overdrive. Zur PS-Leistung des 50-Grad-V-Zweizylindermotors gibt es noch keine Angabe des Importeurs - rechnen wir mal mit 65 kW/88 PS.

Trotz des extrovertierten Auftritts zeichnet sich die neue Magnum X-1 nicht ausschließlich durch ihr Show-Talent aus. Dank ihres agilen Fahrwerks, ABS-Bremsen, einer hohen Schräglagenfreiheit von 29 Grad und ihres Komforts ist die X-1 zugleich auch eine Fahrmaschine, die viel Fahrspaß vermitteln soll. Das neue Victory-Modell wird im zweiten Quartal des Jahres bei den Vertragshändlern eintreffen und in Deutschland zum Preis von 23.990 Euro (Österreich 28.390 Euro) angeboten. Konzernmutter Polaris ist ein führender Anbieter von Offroad-Fahrzeugen Quads, Schneemobilen und Motorrädern wie der Marke Indian. Die erste Victory wurde am 4. Juli 1998 in Spirit Lake/Iowa, USA gebaut. (dpp-AutoReporter/wpr)

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