Ecologic Förderpreis für Zukunftsideen 2013 entschieden

17. September 2013


Der ecologic Förderpreis für Zukunftsideen 2013 ist entschieden. Der von Toyota Financial Services initiierte und in diesem Jahr zum zweiten Mal ausgeschriebene Mitmachwettbewerb zur Förderung nachhaltiger und zukunftsorientierter Projekte verzeichnete eine rege Teilnahme: Mehr als 30.000 Menschen hatten online abgestimmt. Eine Jury aus anerkannten Umwelt-Experten und einem Vertreter von Toyota Financial Services kürte am Ende drei Gewinner aus den 15 Projekten, die von den Besuchern der Webseite "mein-ecologic-projekt" am höchsten bewertet wurden. Insgesamt wurden diesmal 32 Projektvorschläge eingereicht.Ausgezeichnet wurde der „Tag des guten Lebens“: Kunstperformances, Konzerte oder ein Frühstück mit Nachbarn – und das mitten auf der Straße: Mit einem autofreien „Sonntag der Nachhaltigkeit“ und einem bunten Potpourri an Aktionen plädiert die Initiative „Tag des guten Lebens“ für alternative Mobilitäts- und Stadtnutzungskonzepte. Der am 15.09.2013 im Kölner Stadtteil Ehrenfeld erstmals stattfindende Aktionstag will „Ideen aus und für die Nachbarschaft“ aufzeigen und Raum schaffen für ein anderes Erleben der Stadt.Ebenfalls prämiiert wurde die Idee „Kinder stark machen“: Ein Umweltbildungsangebot, das sich an Kinder mit und ohne Handicap richtet, haben sich die Umweltpädagogen des Landesbund für Vogelschutz in Bayern e.V. (LBV) auf die Fahnen geschrieben. Das Team der im fränkischen Seenland gelegenen Umweltstation Rothsee will Kindergärten, Schulklassen und Jugendgruppen auf Expeditionen in der Umgebung ökologische Zusammenhänge und nachhaltige Themen vermitteln. Eigenständiges Lernen und heilpädagogische Methoden sollen Kindern mit und ohne Handicap eine gleichberechtigte Teilhabe ermöglichen. Zugleich soll das intensive Gruppenerlebnis die sozialen Kompetenzen der Kinder schulen.Als dritte Idee wurde „Das 10.000 Euro Haus“ ausgezeichnet. Es handelt sich um ein nachhaltig bewirtschaftbares Öko-Kleinhaus für einkommensschwache Bevölkerungsgruppen: Das Low-Tech-Haus soll auf einer Parzelle kommunalen Grundes unter Mitarbeit der zukünftigen Bewohner entstehen, die im Gegenzug ein lebenslanges Wohnrecht erwerben. Die Gegenfinanzierung der Baukosten von 10.000 Euro erfolgt über das kommunale Wohngeld, das nach Fertigstellung des Hauses entfällt. Ökologischer Clou des Projekts: Der in Lehm-Strohballenbauweise errichtete Wohnbereich ist von einem teilverglasten Wetterschutzhaus umgeben, das Platz zum Spielen, Handwerken oder dem frostfreien Gemüse-Anbau (Selbstversorgung) bietet. (Auto-Reporter.NET/hhg)

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