Ein Fahrlehrer „führt“ zwar das Auto – aber nicht so richtig, wenn…

26. März 2014

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Wer ein Auto "führt" (im Regelfall also am Steuer sitzt), der darf sein Handy ohne Freisprechanlage nicht benutzen. Ein Fahrlehrer "führt" zwar den Pkw, doch beschränkt sich dieses Führen bei fortgeschrittenen Schülern auf ein "Lenken durch Worte". Telefoniert in einer solchen Situation ein Fahrlehrer, der keine Freisprechanlage installiert hat, mit seinem Handy, so darf ihm kein Bußgeld aufgebrummt werden.

Das Gericht war hier überzeugt davon, dass der Fahrlehrer bei dieser Schülerin wegen dessen "solider Fähigkeiten", nicht hätte in die Steuerung des Wagens eingreifen müssen. Ob dies anders zu beurteilen sei, wenn sich ein Fahrschüler wegen mangelhafter eigener Fahrkenntnisse "bedingungslos" oder zumindest "im Wesentlichen" nach den technischen Anweisungen des Fahrlehrers richtet, könne dahinstehen. (OLG Düsseldorf, 1 RBs 80/13) (Wolfgang Büser/dpp-AutoReporter)

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