Elektroauto? – Nein Danke!

19. Juli 2011


Trotz Medienhype und Kanzlerförderung ist das Interesse an Elektroautos eher moderat. Das geht aus dem New Car Monitor, einer Studie des Frankfurter Markeninstituts BrandControl, hervor. Jährlich befragt das Frankfurter Institut für Markencontrolling 8.400 Pkw-Fahrer, die innerhalb von zwölf bis 36 Monaten den Kauf eines Neuwagens planen. Von den 700 im Juni befragten potenziellen Neuwagenkäufern haben lediglich 30 Prozent ein „sehr hohes“ oder „hohes“ persönliches Interesse an einem „Stromer“. Im Umkehrschluss, so die Marktforscher, sei bei 70 Prozent der Befragten das Interesse an einem Auto mit reinem Elektroantrieb „niedrig“ und „sehr niedrig.

Die Gründe für die massive Ablehnung von E-Fahrzeugen sind vielfältig und zum Teil nicht neu. So spricht für 51 Prozent der Befragten die „zu geringe Reichweite“ gegen Elektroautos; sie ist das Gegenargument Nummer 1. Auf Platz 2 folgt mit 26 Prozent „Anschaffung/Preis zu teuer“, und den 3. Platz im Ranking der Gegenargumente belegt „wenig Tankstellen “ mit 19 Prozent.

Eine wachsende Zahl von Befragten führt jedoch nicht nur „praktische Gründe“ ins Feld, wenn es um die Ablehnung von Autos mit Elektroantrieb geht. So sind sieben Prozent der Befragten der Ansicht, Elektroautos seien „nicht umweltfreundlich“, da sie mit Strom aus „Atomenergie“ betrieben würden.

Befragt nach konkreten Modellen, kennen immerhin 62 Prozent die vorgestellten E-Modelle. Am bekanntesten sind Opel Ampera Energy Hub mit 44 Prozent, der Audi R8 e-tron mit 27 Prozent und der BMW ActiveE mit 24 Prozent. Gefolgt, wenn auch mit gehörigem Abstand, von Peugeot iON, Citroën C-ZERO, Chevrolet Volt, Mitsubishi i-MiEV, Nissan Leaf und Renault Fluence. (Auto-Reporter.NET/sr)

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